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Weißes Amtsgebäude der Landesregierung mit EU-Flagge, Kärntner Flagge und Skulptur im Vordergrund
Symbolfoto des Amtsgebäudes der Landesregierung in Klagenfurt mit Flaggen und Skulptur.

Die 50. Tage der deutschsprachigen Literatur wurden in Klagenfurt eröffnet. Landeshauptmann Fellner und LHStv.in Schaunig hoben die Bedeutung des Bachmannpreises hervor. Heute findet das Henselstraßenfest statt.

Die 50. Tage der deutschsprachigen Literatur wurden gestern im Garten des ORF-Landesstudios in Klagenfurt eröffnet. Das große Wettlesen startete genau am 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann. Autorinnen und Autoren aus Österreich, Deutschland und der Schweiz nehmen teil.

Landeshauptmann Daniel Fellner und Kulturreferentin LHStv.in Gaby Schaunig betonten bei der Eröffnung die Bedeutung des Bachmannpreises für das Literaturland Kärnten. Das Land Kärnten unterstützt den Literaturkurs neu in Kooperation mit der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

Henselstraßenfest und Bachmann-Haus

Wichtiger Schauplatz ist seit genau einem Jahr das Ingeborg Bachmann Haus mit Literaturmuseum in der Henselstraße 26, ein Standort des kärnten.museum. Dort findet heute von 17.00 bis 21.00 Uhr bei freiem Eintritt das Henselstraßenfest statt.

Fellner hieß alle zum Bachmannpreis herzlich in Kärnten willkommen und verwies auf die internationale Aufmerksamkeit. Er griff Bachmanns Zitat „Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar“ auf und betonte die Pflicht, das Erbe hochzuhalten und den Preis weiterzuentwickeln.

Juryvorsitzender Klaus Kastberger sprach von Wundern in Klagenfurt, da der Literaturkurs wieder stattfinden kann und der Hauptpreis von 25.000 auf 30.000 Euro erhöht wurde. ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard bezog sich auf ein Gedicht von Serhij Zhadan.

Die „Rede zur Literatur“ hielt Bachmannpreisträgerin 2020 Helga Schubert in einer Kurzfassung. Bei der Eröffnung anwesend waren unter anderem Bischof Josef Marketz, Bürgermeister Christian Scheider, Kulturstadtrat Franz Petritz, Heinz Bachmann, Ulrike Fink und Gregor Fink.

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