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Rotes Feuerwehrauto mit Blaulicht fährt durch überflutete Straße bei Dämmerung
Ein Feuerwehrfahrzeug durchquert eine überflutete Straße in Villach nach dem Unwetter.

Unwetter mit Starkregen, Windböen und Hagel löste in Villach über 50 Feuerwehreinsätze aus, vor allem wegen überfluteter Keller und gesperrter Straßen.

Am 20. Juni 2026 gegen 17 Uhr zog eine schwere Unwetterfront über Villach und verursachte binnen kurzer Zeit zahlreiche Schadenslagen.

Heftiger Regen, starke Windböen und kleiner Hagel trafen das Stadtgebiet. Die Feuerwehrleitstelle erhielt während des Unwetters viele Notrufe und wurde personell verstärkt.

Die Hauptfeuerwache Villach sowie 13 weitere Wehren des Stadtgebiets rückten aus. Schwerpunkte lagen in der Innenstadt sowie in den Stadtteilen Manhattan, Lind und Seebach.

Mehrere Hauptzufahrtswege mussten wegen überfluteter Unterführungen und aufgeschwemmter Kanaldeckel gesperrt werden. Im Stadtteil Manhattan standen nahezu alle Keller einer Siedlung unter Wasser.

Einsatzkräfte bargen Fahrzeuge aus überfluteten Unterführungen und beseitigten Gefahrenstellen. Umgestürzte Verkehrsleiteinrichtungen und große Wassermengen behinderten zusätzlich den Verkehr.

Neben Kellern waren auch Geschäfte, Betriebsobjekte und die Villacher Rohrkaserne betroffen. Die Hauptfeuerwache setzte rund 35 Kräfte und zwölf Fahrzeuge mehr als vier Stunden ein.

Insgesamt bewältigten die Villacher Feuerwehren bis etwa 21 Uhr mehr als 50 Einsätze im gesamten Stadtgebiet.

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