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Ärztin in weißem Kittel spricht mit einem jungen Mädchen, das einen Teddybär hält, in einem Krankenhaus.
Eine Ärztin unterhält sich mit einem jungen Mädchen in der Klinik.

Universitätsklinik Innsbruck entnahm erstmals in Österreich Eierstockgewebe bei zwei krebskranken Mädchen. Die Eingriffe 2025 und 2026 sollen die Fruchtbarkeit nach Therapien erhalten.

An der Universitätsklinik Innsbruck wurden erstmals in Österreich Eierstockgewebe bei zwei krebskranken Mädchen entnommen und eingefroren. Die Patientinnen waren zum Zeitpunkt der Eingriffe vier und sechs Jahre alt.

Die Operationen fanden 2025 und 2026 statt. Sie erfolgten per minimalinvasiver Bauchspiegelung.

Ziel ist der Erhalt der Fruchtbarkeit vor künftigen Krebstherapien. Chemotherapien und Bestrahlungen können die Eierstöcke dauerhaft schädigen.

Mit steigenden Überlebensraten rücken Spätfolgen wie Unfruchtbarkeit stärker in den Fokus. Die Klinik forciert daher Beratungen zu dieser Option.

Die Maßnahme gilt als österreichweite Premiere bei Mädchen unter zehn Jahren. Bisherige Verfahren konzentrierten sich meist auf ältere Patientinnen.

Die eingefrorenen Gewebeproben sollen später bei Bedarf zurückverpflanzt werden.

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