Jonke kritisiert neue Müllabholung in Klagenfurt
Patrick Jonke kritisiert die neue Müllabholung in Klagenfurt, bei der Tonnen an der Grundstücksgrenze bereitstehen müssen. Er fordert die Rücknahme der Verordnung wegen hoher Zusatzkosten für Mieter.
FSP-Vizebürgermeister Patrick Jonke fordert die vollständige Rückabwicklung der seit 1. Jänner 2026 geltenden Verordnung zur Müllabholung in Klagenfurt. Die Abholung von Restmüll-, Bio- und Altpapiertonnen sowie des Gelben Sacks erfolgt seither nur noch an der Grundstücksgrenze. Behälter müssen am Abholtag bis 5.30 Uhr bereitstehen.
Jonke bezeichnet die Regelung als sozialen Anschlag auf die Klagenfurter. Er verweist auf ein Schreiben des Geschäftsführers von Klagenfurt Wohnen. Darin werden für das Stauderhaus mit 25 bis 30 Parteien mehr als 10.000 Euro jährliche Zusatzkosten für den Behälterservice genannt.
Das entspreche einer zusätzlichen Belastung von 250 bis 300 Euro pro Jahr und Mieter. Jonke betont, das Leben sei bereits teuer genug und höhere Gebühren seien der falsche Weg. Er verweist zudem auf jährliche Gebührenerhöhungen von fünf Prozent in den vergangenen drei Jahren bei gleichzeitig reduzierten Leistungen.
Die FSP kündigt an, in der Gemeinderatssitzung am 23. Juli einen Dringlichkeitsantrag zur Rücknahme der Verordnung einzubringen. Jonke ist als Wohnungsreferent der Stadt Klagenfurt zuständig.
Bereits zuvor hatte ein Fall in der Burggasse für Aufsehen gesorgt. Dort erhielten Wohnungseigentümer eine Rechnung über 3.000 Euro, weil die Tonnen nicht an der Grundstücksgrenze standen.
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