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Zwei Männer in dunklen Anzügen gehen nebeneinander durch einen Gang und sprechen miteinander.
Zwei Vertreter der Kärntner Landesregierung im Gespräch in einem Flur.

SPÖ und ÖVP in Kärnten führen erstmals zwei Koalitionssprecher ein und ernten Kritik der Opposition. Martin Hafner und Barbara Wedenigg übernehmen die Aufgabe.

SPÖ und ÖVP in der Kärntner Landesregierung haben erstmals zwei Koalitionssprecher eingesetzt. Landeshauptmann Daniel Fellner betraut damit seinen Büroleiter Martin Hafner. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber wählt Barbara Wedenigg, die bisherige Büroleiterin von Landesrat Sebastian Schuschnig.

Die neue Funktion soll die Kommunikation der Regierungsarbeit nach außen vereinheitlichen. Genannt werden Themen wie Wohnbau, Pflege und Strukturreform. Die beiden Sprecher erhalten dafür kein zusätzliches Gehalt.

Als Folge der Personalrochade kehrt Adrian Plessin für ein Jahr als Büroleiter zu Sebastian Schuschnig zurück. Er hatte erst seit einem Jahr die Leitung der Abteilung 7 für Wirtschaftsrecht inne. Seine Stellvertreterin Nadja Kaidisch-Kopeinigg übernimmt diese Abteilung vorerst.

Die Opposition kritisiert die Einrichtung der beiden Sprecherposten. FPÖ-Obmann Erwin Angerer wirft den Regierungsparteien Selbstinszenierung statt Reformen vor. Team Kärnten-Obmann Gerhard Köfer sieht darin Argumente für eine Abschaffung des Landespressedienstes.

Bisher verfügt jedes Regierungsbüro bereits über eigene Mitarbeiter für Öffentlichkeitsarbeit.

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