Waldbrand am Pölven bei Söll: Großeinsatz mit Hubschraubern

Ein Waldbrand brach am Samstag östlich des Großen Pölven bei Söll aus. Etwa 90 Einsatzkräfte mit Hubschraubern brachten das Feuer unter Kontrolle.
Am Samstagvormittag brach östlich des Großen Pölven oberhalb von Söll ein Waldbrand aus. Das Feuer erfasste rund 50 bis 100 Quadratmeter Wald in steilem Gelände auf etwa 1.572 Metern Seehöhe.
Mehrere Feuerwehren aus dem Bezirk Kufstein sowie die Berufsfeuerwehr Innsbruck rückten mit etwa 90 Einsatzkräften an. Sie verhinderten unter anderem, dass brennende Bäume tiefer gelegene Waldflächen entzünden.
Luftunterstützung im Einsatz
Hubschrauber der Polizei, zwei Löschhubschrauber aus Salzburg, ein Hubschrauber des Bundesheers und zwei Drohnen unterstützten die Bodenkräfte. Die Polizei suchte zudem nach Zeugen, da die Ursache des Feuers zunächst unklar blieb.
Gegen 16 Uhr waren keine offenen Flammen mehr sichtbar. Die Löscharbeiten dauerten jedoch an, weil das Feuer tief in den Boden reichte.
Der Polizeihubschrauber Libelle war zuvor bereits bei einem anderen Brand in Schwendau im Einsatz gewesen und flog anschließend nach Söll weiter.
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