21-Jähriger in Margareten nach Hitlergruß festgenommen
Ein 21-Jähriger wurde nach dem Verdacht der nationalsozialistischen Wiederbetätigung auf freiem Fuß angezeigt.
Ein 21-Jähriger ist in Wien-Margareten wegen des Verdachts der nationalsozialistischen Wiederbetätigung nach dem Verbotsgesetz vorläufig festgenommen worden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde er anschließend auf freiem Fuß angezeigt.
Der Vorfall ereignete sich am 24. Juli 2026 gegen 17.15 Uhr. Beamte des Stadtpolizeikommandos Margareten waren wegen mehrerer Sachbeschädigungen alarmiert worden.
Zeugen schilderten Schäden an Gebäuden
Nach Angaben von Zeugen sollen ein Mann und eine Frau durch Tritte und Faustschläge teils Kellerfenster sowie Fenster einiger Eingangstüren von Mehrparteienhäusern und eines Geschäftslokals beschädigt haben. Ein Zeuge fotografierte die Tatverdächtigen, woraufhin die Polizei sofort nach ihnen fahndete.
Zeitgleich bemerkten Polizisten, die bei einer rechtmäßig angezeigten Versammlung im Bereich der Siebenbrunnengasse eingesetzt waren, einen Mann mit blutenden Händen. Der Mann zeigte einen Hitlergruß und wurde von den Beamten angehalten.
Laut Polizei handelte es sich dabei um den 21-jährigen österreichischen Staatsbürger. Er machte auf die Beamten einen durch Alkohol beeinträchtigten Eindruck und verhielt sich unkooperativ. Während der Amtshandlung kam eine 15-jährige österreichische Staatsbürgerin hinzu.
Nach Angaben der Polizei waren die beiden die wegen beschädigter Grasflächen gesuchten Tatverdächtigen. Die Jugendliche wurde zu einer nahegelegenen Polizeiinspektion gebracht, danach den Erziehungsberechtigten übergeben und angezeigt.
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