35 Millionen Euro für Schutzprojekte im Mölltal genehmigt
Für den Schutz vor Wildbächen und Hochwasser im Mölltal sind bis 2030 35 Millionen Euro genehmigt. Die Projekte sollen Infrastruktur besser absichern.
Für Schutzprojekte gegen Wildbäche, Hochwasser und weitere Naturgefahren im Mölltal sind insgesamt 35 Millionen Euro genehmigt. Die Rahmenfinanzierung ist für die Jahre 2025 bis 2030 fixiert.
Bund, Land, Wildbach- und Lawinenverbauung, Wasserverband und Gemeinden investieren gemeinsam in die Vorsorge. Die Mittel fließen in Verbauungen, Instandhaltungen und weitere Projekte gegen Wildbach- und Hochwassergefahren.
Damit sollen Siedlungsräume, Verkehrsverbindungen und wichtige Infrastruktur im Mölltal besser abgesichert werden. Wasserreferentin und Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger bezeichnete die Summe als Rekordinvestition in Sicherheit und Lebensqualität im Tal.
Fachbesuch und laufende Projekte
Anlass für die Bekanntgabe ist ein zweitägiger Besuch von Vertretern des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft im Mölltal. Mit den Bürgermeistern des Wasserverbandes Mölltal werden umgesetzte und laufende Verbauungsprojekte besichtigt sowie weitere Schwerpunkte abgestimmt.
An dem Fachbesuch nehmen unter anderem Florian Rudolf-Miklau, Leiter der Wildbach- und Lawinenverbauung im Forsttechnischen Dienst, Elfriede Moser, Leiterin der Sektion III – Forstwirtschaft und Regionen, Stefan Piechl, Sektionsleiter der Wildbach- und Lawinenverbauung Kärnten, sowie Gebietsbauleiter Wilfried Klaus teil.
Wasserverband seit 1969 aktiv
Der Wasserverband Mölltal wurde 1969 von zwölf Mölltaler Gemeinden nach den Hochwasserkatastrophen von 1965 und 1966 gegründet. Nach eigenen Angaben war er der erste Wasserverband Österreichs. Von 2020 bis 2025 wurden im Mölltal jährlich durchschnittlich rund 6,5 bis 7,5 Millionen Euro in Schutzmaßnahmen investiert.
Als derzeitige Schwerpunkte werden die Wiederherstellung der Schutzfunktion verlorengegangener Objektschutzwälder und bedeutende Hochwasserschutzprojekte in der Region genannt.
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