Bergsteiger bei Unfall an der Hochalmspitze schwer verletzt, nach Lienz gebracht
Ein Bergsteiger wurde an der Hochalmspitze von einem 200 kg schweren Stein eingeklemmt. Nach Befreiung flog ein Notarzthubschrauber ihn nach Lienz.
Nach einem Alpinunfall auf der Hochalmspitze ist ein schwer verletzter 38-jähriger Bergsteiger aus Tschechien mit dem Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Lienz geflogen worden. In der Gemeinde Malta hatte ein etwa 200 Kilogramm schwerer Stein seine Beine eingeklemmt.
Die beiden Bergsteiger hatten ihre Tour am Samstag, 4. Juli, gegen 5 Uhr begonnen. Der Verletzte war mit einem weiteren Bergsteiger aus Tschechien unterwegs, ihr Ziel war die Hochalmspitze.
Warum der Stein in Bewegung geriet, war zunächst nicht geklärt. Er kam im Bereich der Beine des 38-Jährigen zu liegen, eine sofortige Bergung durch den Notarzthubschrauber war dadurch nicht möglich.
Für die Hilfe am Unfallort wurden Bergretter und ein Bergrettungsarzt mit einem Polizeihubschrauber eingeflogen. Die Freiwillige Feuerwehr Malta arbeitete mit einem Hubzug, um den Stein anzuheben.
Das Anheben machte den Abtransport des Verletzten möglich. Danach brachte der Notarzthubschrauber den Bergsteiger ins Krankenhaus Lienz.
Am Tag nach dem Unfall war der 38-Jährige weiterhin im Krankenhaus Lienz.
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