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Eine ausgewachsene Braunbärin liegt mit dem Kopf auf dem Boden zwischen Steinen.

Die 34-jährige Braunbärin Brumca wurde im Bärenwald Arbesbach eingeschläfert, nachdem sie Futter und Medikamente verweigert hatte.

Brumca, eine 34-jährige Braunbärin, ist im Bärenwald Arbesbach eingeschläfert worden. Zuvor hatten ihre Kräfte nachgelassen. Sie fraß nicht mehr und verweigerte auch ihre Medikamente.

Die Bärin war seit längerem von Arthrosen und Verkalkungen an den Gelenken ihrer linken Gliedmaßen betroffen. Eine kurz zuvor festgestellte Nierenerkrankung hatte zunächst medikamentös behandelt werden können. Bis kurz vor ihrem Tod nahm Brumca noch Schmerzmittel.

Brumca lebte 28 Jahre in Arbesbach

Geboren wurde Brumca 1992 in einem Tierpark in der Slowakei. Schon als wenige Wochen altes Jungtier wurde sie von ihrer Mutter getrennt, an Unternehmer verkauft und danach einem österreichischen Geschäftsmann geschenkt. Dieser hielt sie in einem 35 Quadratmeter großen Verschlag. Nachdem der Besitzer verschwunden war, blieb Brumca dort noch fünf Jahre. Nach einem Konkursverfahren übernahm Vier Pfoten die Bärin und brachte sie am 9. September 1998 nach Arbesbach.

Im Schutzzentrum verbrachte Brumca 28 Jahre und damit länger als jeder andere Bär. Auch nach ihrer Rettung lief sie lange Zeit nervös auf einer Fläche auf und ab, deren Breite ihrem früheren Käfig entsprach.

Zu ihren Eigenheiten gehörte, dass Obst und Gemüse nicht zerteilt werden durften. Gurken und Karotten nahm sie nur an einem für sie passenden Platz an, der immer wieder wechselte. Nach einem Bad im Teich wälzte sie sich häufig in Sägespänen, Duftstoffen, Gewürzen oder zuletzt getrocknetem Kaffeesud.

In ihren letzten Tagen erhielt Brumca süße Melonen, Trauben, Walnüsse, Äpfel und Tomaten. Leiterin Sigrid Zederbauer sagte, das Team sei über den Verlust untröstlich.

Nach Brumcas Tod leben im Bärenwald Arbesbach noch Erich, Felix, Dunbar und Mici. Für die vier Braunbären stehen insgesamt 24.000 Quadratmeter zur Verfügung.

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