Elektrischer Defekt löste Brand im Rüsthaus Lieserhofen aus
Die Brandursache im Rüsthaus Lieserhofen ist geklärt: Ein elektrischer Defekt an einem Einsatzmittel im Tanklöschfahrzeug löste das Feuer aus.
Die Brandursache im Rüsthaus der Freiwilligen Feuerwehr Lieserhofen ist geklärt. Nach den Ermittlungen löste ein elektrischer Defekt an einem Einsatzmittel, das in der Fahrerkabine eines Tanklöschfahrzeugs eingebaut war, das Feuer aus.
Beamte des Landeskriminalamts Kärnten ermittelten gemeinsam mit der Brandverhütungsstelle Kärnten und der Kriminaltechnik Wien. Sie vermuten, dass der Brand während eines Ladevorgangs entstand. Hinweise auf andere Zündquellen hätten sich zum Zeitpunkt der Ermittlungen nicht ergeben.
Das Rüsthaus in Lieserhofen geriet am Vormittag des 14. Juli in Brand und stand rasch in Vollbrand. 120 Einsatzkräfte von neun Freiwilligen Feuerwehren bekämpften die Flammen.
Das Gebäude brannte bis auf die Grundmauern nieder. Zwei neuwertige Einsatzfahrzeuge sowie Geräte, Material und Schutzkleidung wurden durch das Feuer zerstört. Verletzt wurde niemand.
Wegen mehrerer Explosionen sowie im Gebäude gelagerter Gas- und Sauerstoffflaschen wurde der Gefahrenbereich großräumig abgesperrt. Die Lieserhofer Straße war für den gesamten Verkehr gesperrt. Alle Personen im Feuerwehrhaus hatten das Gebäude verlassen, angrenzende Wohnhäuser wurden vorsorglich geräumt. Ein Übergreifen der Flammen auf benachbarte Gebäude konnte verhindert werden.
Hilfe für Wiederaufbau und Einsatzbereitschaft
Das Land Kärnten kündigte Unterstützung für den Wiederaufbau an. Über Bedarfszuweisungsmittel außer Rahmen sollen Mittel für die Wiedererrichtung des Rüsthauses bereitgestellt werden. Deren Höhe soll sich am tatsächlichen Schaden und an Versicherungsleistungen orientieren. Der Ersatz der beiden zerstörten Einsatzfahrzeuge soll mit dem Kärntner Landesfeuerwehrverband abgestimmt werden. An einer Übergangslösung für die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr wird gearbeitet.
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