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Felsige Küste mit Betonweg, Häusern am grünen Hang und einem Felsen im Meer bei Kumamoto

Nach dem Beben der Magnitude 7,1 in Kumamoto gilt für Küsten am Ariake- und Yatsushiro-Meer ein Tsunami-Hinweis.

Ein Beben mit vorläufiger Magnitude 7,1 hat die Präfektur Kumamoto auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu getroffen. Es ereignete sich am späten Dienstagnachmittag. Das US Geological Survey verortete den Zeitpunkt kurz vor 16.30 Uhr Ortszeit und die Tiefe bei etwas mehr als sechs Meilen.

Für die Küsten am Ariake- und Yatsushiro-Meer gilt ein Tsunami-Hinweis. Es wurde mit Wellen von bis zu einem Meter gerechnet. Bewohnerinnen und Bewohner sollen die Küste meiden.

Ministerpräsidentin Sanae Takaichi teilte mit, die Regierung habe eine Task Force gebildet. Sie soll Informationen sammeln, mögliche Schäden bewerten und bei Bedarf Rettungseinsätze vorbereiten. Takaichi stellte den Schutz von Menschenleben an erste Stelle und mahnte in stark erschütterten Gebieten wegen möglicher kräftiger Nachbeben zur Vorsicht.

An wichtigen öffentlichen Einrichtungen und an der Infrastruktur waren zunächst keine Schäden gemeldet. Das Schadensausmaß wird weiter geprüft. Die Atomaufsicht registrierte an drei Kernkraftwerken in der Nähe keine Auffälligkeiten. Zu den genannten Standorten zählen Ikata und Genkai.

Der Shinkansen- und Regionalverkehr auf Kyushu wurde für Sicherheitskontrollen vorübergehend ausgesetzt. Das Verteidigungsministerium schickte Flugzeuge zur Beurteilung der Lage in das Gebiet.

Das Erdbeben von 2016 in Kumamoto forderte mehr als 50 Tote. 1.800 Menschen wurden verletzt, und Zehntausende Häuser wurden beschädigt oder zerstört.

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