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Leerer Trampolinpark mit blauen und schwarzen Matten sowie rot-weißem Warnband im Vordergrund

Die Freizeitanlagen CW GmbH aus Zams befindet sich im Konkurs. Der KSV1870 erwartet Gesamtverbindlichkeiten von mehr als zwei Millionen Euro.

Für die Freizeitanlagen CW GmbH mit Sitz in Zams läuft seit 27. Juli ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck. Den Insolvenzantrag stellte das Unternehmen selbst. Unter der Geschäftszahl 51S24/26a wurde MMag. Michael Herbert Hofstätter zum Insolvenzverwalter bestellt.

Gläubigerinnen und Gläubiger können Forderungen bis 14. September anmelden. Für 28. September um 15 Uhr sind im VHS 212 die erste Gläubigerversammlung, die Prüfungstagsatzung und die Berichtstagsatzung vorgesehen.

Die 2017 gegründete Gesellschaft ist eine Beteiligungsgesellschaft. Im Firmenbuch ist als Geschäftszweig das Halten von Beteiligungen eingetragen, unter anderem an der FLIP LAB GmbH & Co KG mit FN 466736 b. Für diese Gesellschaft nennt das Firmenbuch Handel mit Bekleidung und Textilien sowie einen Automatenausschank. Früher firmierte die Freizeitanlagen CW GmbH als FLIP LAB GmbH.

Als Grund für die Zahlungsunfähigkeit führt die Freizeitanlagen CW GmbH ihre unbeschränkte Haftung als Komplementärin der Freizeitanlagen CW GmbH & Co KG an, die auch FLIP LAB Center West GmbH & Co KG heißt. Diese Gesellschaft betrieb einen Trampolinpark in Graz. Sie meldete im Jänner 2025 Insolvenz an und schloss den Betrieb im April 2025 endgültig.

Die Haftung umfasst Schulden von rund 1,95 Millionen Euro. Anfang Jänner 2025 begann am Landesgericht für Zivilrechtssachen Graz ein Konkursverfahren über die Kommanditgesellschaft. Das Verfahren endete am 27. Oktober 2025 rechtskräftig. Insgesamt wurden Forderungen von rund 1,98 Millionen Euro anerkannt.

Eine Sanierung der Freizeitanlagen CW GmbH ist nicht geplant. Gegenüber dem Gericht gab das Unternehmen an, nicht operativ tätig zu sein.

Wie hoch die eigenen Schulden der Freizeitanlagen CW GmbH tatsächlich sind, ist noch offen. Der KSV1870 rechnet insgesamt jedoch mit mehr als zwei Millionen Euro.

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