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Kraftwerk Freudenau mit Betonbau über der Donau und niedrigem Wasserstand

Im Kraftwerk Freudenau sinkt die Erzeugung wegen des niedrigen Donaupegels um rund 30 Prozent. Der Verbund sieht die Stromversorgung nicht gefährdet.

Das Kraftwerk Freudenau erzeugt derzeit rund 30 Prozent weniger Strom als üblich. Der Rückgang entspricht dem Jahresverbrauch von rund 70.000 Haushalten.

Weniger Niederschlag hat den Pegel der Donau gesenkt und beeinträchtigt die Donau-Wasserkraftwerke. An der Messstelle Korneuburg fällt der Wasserstand seit Wochen und liegt inzwischen unter den in der niederschlagsärmeren Winterzeit üblichen Werten.

Verbund sieht Stromversorgung nicht gefährdet

Der Verbund hält die Stromversorgung trotz der geringeren Erzeugung für nicht gefährdet.

Verbund-Sprecher Florian Seidl sieht die Verschiebung der Hauptleistungszeit der Wasserkraftwerke als Folge der menschengemachten Klimakrise. Über das Jahr bleibe die Niederschlagsmenge zwar ähnlich, im Winter falle jedoch häufiger Regen statt Schnee. Die Schneeschmelze habe die Wasserkraftwerke bisher im Sommer angetrieben, nun fehle dieses Wasser in dieser Jahreszeit.

Bei Niedrigwasser lässt sich das Kraftwerk nicht so umbauen, dass es unverändert viel Strom produziert. Für die Stromerzeugung brauche es zudem mehr Wind- und Sonnenstrom, sagte Seidl.

Beim Hochwasser im September 2024 musste die Stromproduktion im Kraftwerk Freudenau zeitweise eingestellt werden.

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