Kraus und Grabher spielen um den Titel in Kitzbühel
Das Finale der Generali Ladies Kitzbühel wird österreichisch: Sinja Kraus trifft am Sonntag auf Julia Grabher.
Sinja Kraus und Julia Grabher bestreiten das Finale der Generali Ladies Kitzbühel. Damit steht bei der Rückkehr des Damen-Turniers nach 33 Jahren ein österreichisches Duell um den Titel fest.
Die 24-jährige Wienerin Kraus setzte sich gegen die als Nummer fünf gesetzte Spanierin Marina Bassols Ribera nach 2:11 Stunden mit 3:6, 6:4, 6:1 durch. Im ersten Satz geriet sie zunächst 0:2 sowie später 1:3 und 1:5 in Rückstand. Nach der Abwehr von zwei Satzbällen verkürzte sie noch auf 3:5, ehe Bassols Ribera ihren dritten Satzball verwertete.
Auch im zweiten Durchgang gab Kraus zunächst eine 2:0- und später eine 3:1-Führung aus der Hand. Ein Doppelfehler der Spanierin brachte ihr schließlich das entscheidende Break zum Satzausgleich. Den dritten Satz kontrollierte Kraus klar. Im Live-Ranking verbesserte sie sich auf Rang 87, ihre bisher beste Position. Mit dem Turniersieg könnte sie erstmals in die Top 80 vorstoßen.
Grabher gewinnt in zwei Sätzen
Grabher bezwang anschließend die topgesetzte Slowenin Veronika Erjavec mit 6:1, 6:4. Die 30-jährige Vorarlbergerin entschied die Partie nach 1:21 Stunden mit ihrem dritten Matchball. Sie übernahm von Beginn an die Initiative und hielt Erjavec auch nach deren Steigerung im zweiten Satz auf Distanz.
Der Turniersieg bleibt damit jedenfalls in Österreich. Im direkten Vergleich stehen Kraus und Grabher bei jeweils einem Sieg. Für Grabher wäre ein Titel zugleich mit der Rückkehr in die Top 100 verbunden. Dann könnten erstmals seit langer Zeit vier Österreicherinnen in den Top 100 stehen.
Das Endspiel beginnt am Sonntag um 11.30 Uhr. Kraus beschrieb ihren schwierigen Start als Phase, in der ihr zunächst wenig gelang, und zeigte sich stolz über ihre Rückkehr ins Match. Grabher bezeichnete das Heimfinale gegen Kraus als etwas Besonderes.
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