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Leerer Rollstuhl steht in einem hellen Krankenhausflur mit großen Fenstern

Der Lotsendienst der Klinikbrücke am Landeskrankenhaus Innsbruck feiert sein 15-jähriges Bestehen und begleitete im Vorjahr rund 6.000 Menschen.

Der ehrenamtliche Lotsendienst des Vereins Klinikbrücke am Landeskrankenhaus Innsbruck besteht seit 15 Jahren. Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele besuchte das Angebot im Medizinzentrum Anichstraße und würdigte das Engagement der Freiwilligen.

Die derzeit 19 Lotsinnen und Lotsen leisteten am Landeskrankenhaus Innsbruck im vergangenen Jahr rund 1.600 Stunden freiwilligen Einsatz. Dabei begleiteten sie etwa 6.000 Patientinnen und Patienten, Angehörige sowie Besucherinnen und Besucher persönlich zu Ambulanzen und Stationen.

Der Dienst ist von Montag bis Freitag jeweils am Vormittag von 8 bis 11 Uhr verfügbar. Die Freiwilligen sind an weißen Westen mit der Aufschrift „Lotsendienst“ erkennbar und bei den Eingängen der Frauen-Kopf-Klinik, der Chirurgie, des Kinder- und Herzzentrums sowie des Medizinzentrums Anichstraße anzutreffen.

Anfragen sind auch über die Portierinnen und Portiere sowie direkt über das Büro der Klinikbrücke möglich. Alle Lotsinnen und Lotsen sind für den Umgang mit Menschen mit Demenz und mit älteren Personen mit Delirgefährdung geschult.

Klinikbrücke seit 1997 im Einsatz

Der Verein Klinikbrücke begleitet seit 1997 Menschen in den Landeskrankenhäusern Innsbruck, Hall und Hochzirl-Natters sowie in der Landes-Pflegeklinik Tirol. Der Lotsendienst wurde 2011 eingerichtet. Insgesamt engagieren sich heute rund 90 Ehrenamtliche in mehreren Bereichen des Vereins.

Neben dem Lotsendienst zählen dazu der Besuchsdienst, die Begleitung von Patientinnen und Patienten mit Demenz sowie älteren Personen mit Delirgefährdung und die Ambulanzbetreuung. Hagele betonte, die Freiwilligen schenkten den Menschen im Krankenhaus Zeit, Aufmerksamkeit und Orientierung.

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