Mercedes-Benz Classic zeigt Rennsportikonen in Goodwood
Mercedes-Benz Classic zeigte in Goodwood elf Rennfahrzeuge. Der neue Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ feierte dort Weltpremiere.
Mercedes-Benz Classic hat beim Goodwood Festival of Speed von 9. bis 12. Juli elf historische Rennfahrzeuge präsentiert. Die Fahrzeuge aus mehreren Epochen waren auf der Bergrennstrecke zu sehen. Das vom Duke of Richmond ausgerichtete Festival stand unter dem Motto „The Rivals – Epic Racing Duels“.
Zum Aufgebot gehörten ein Silberpfeil aus den 1930er-Jahren, Rennsportwagen der 1950er-Jahre, ein IndyCar, ein GT-Rennwagen und ein DTM-Fahrzeug. Marcus Breitschwerdt, CEO der Mercedes-Benz Heritage GmbH, fuhr einen Mercedes-Benz 300 SLR Rennsportwagen (W 196 S) aus dem Jahr 1955 auf der Bergrennstrecke.
Weltpremiere für den Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+
In Goodwood feierte auch der neue Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ seine Weltpremiere. Nach Angaben von Mercedes-Benz leistet das elektrische Performance-Modell mit drei Axial-Fluss-Motoren bis zu 500 kW (680 PS) und beschleunigt in drei Sekunden von 0 auf 100 km/h. Kimi Antonelli, laut Mercedes-Benz aktueller Spitzenreiter der Fahrerwertung des Mercedes-AMG PETRONAS F1 Teams, stellte das Fahrzeug vor.
Mercedes-Benz nennt für die Limousine einen vorläufigen kombinierten Energieverbrauch von 16,5 bis 18,7 kWh/100 km und CO₂-Emissionen von 0 g/km. Für den Shooting Brake werden 17,4 bis 19,6 kWh/100 km sowie ebenfalls 0 g/km ausgewiesen. Die Werte sind laut Hersteller vorläufig. Bestätigte amtliche Werte, eine EG-Typgenehmigung oder eine Konformitätsbescheinigung lagen noch nicht vor.
Rennsportgeschichte auf der Bergrennstrecke
Als ältestes fahrend gezeigtes Fahrzeug nannte Mercedes-Benz den Grand-Prix-Rennwagen W 125 von 1937. Der Wagen wurde für die letzte Saison der 750-Kilogramm-Formel entwickelt, erreichte Geschwindigkeiten von mehr als 300 km/h und brachte Rudolf Caracciola seine zweite Europameisterschaft. Seine Leistung betrug bis zu 435 kW (592 PS).
Gezeigt wurden außerdem der Mercedes-Benz 300 SL (W 194), der 300 SLR (W 196 S), der C 11, das Penske-Mercedes PC-23 IndyCar und der CLK-LM. Al Unser Jr. steuerte das 754 kW (1.026 PS) starke Penske-Mercedes PC-23 erneut über die Strecke. Der C 11 hatte Mercedes-Benz 1990 zur Sportwagen-Weltmeisterschaft geführt. Mit dem CLK-LM gewann die Marke 1998 acht von zehn Rennen der FIA-GT-Meisterschaft.
Bereits am 8. Juli lud die Mercedes-Benz Heritage GmbH in die Mercedes-Benz World in Brooklands ein. Dort standen die Themen „140 Years of Innovation“, „30 Years of Mercedes-AMG FIA F1 Safety Cars“ und eine AMG Experience im Mittelpunkt. Die Markenbotschafter Bernd Mayländer und Karl Wendlinger gaben Einblicke in die Formel 1. Mercedes-AMG stellt nach Unternehmensangaben seit 30 Jahren das offizielle Safety Car der Formel 1. Mayländer ist seit 2000 dessen offizieller Fahrer.
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