MUSICA bringt Österreich zurück in die Supercomputer-Top-100
Der Rechnerverbund MUSICA bündelt Rechenkapazitäten in Wien, Linz und Innsbruck. Seit Mai können Forschung, Wirtschaft und öffentliche Verwaltung die.
Österreich ist mit dem Hochleistungsrechner MUSICA wieder in der Liste der 100 schnellsten Supercomputer weltweit vertreten. Der Multi-Site Computer Austria ist für Forschung ausgelegt und verteilt seine Rechenleistung auf Wien, Linz und Innsbruck.
Am Science Center der Technischen Universität Wien im Arsenal in Wien-Landstraße stehen 184 Rechenknoten. Die Universitäten Innsbruck und Linz bringen jeweils 128 Rechenknoten ein.
Finanziert wurde MUSICA über die Forschungsoffensive Quantum Austria. Das Programm wird aus dem EU-Wiederaufbaufonds NextGenerationEU gespeist, die Finanzierung erfolgte mit 20 Millionen Euro.
Der Regelbetrieb läuft seit Mai. Die Infrastruktur steht Anwenderinnen und Anwendern aus Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung offen, wenn sie sehr hohe Rechenleistung benötigen.
MUSICA gehört zum Austrian Scientific Computing-Verbund. Dieser umfasst auch den Vienna Scientific Cluster 5 und dessen Vorgänger VSC-4, die zuvor als schnellste Rechner Österreichs galten.
Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) nennt die Infrastruktur eine Grundlage für Spitzenforschung, Künstliche Intelligenz, Quantentechnologien und Innovation in Österreich.
ASC-Leiter Andreas Rauber sieht in MUSICA die Verbindung klassischer Großsimulation mit KI-gestützter Datenanalyse. Für den Betrieb verweist er auf den Bedarf an verlässlicher und planbarer Finanzierung.
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