Pitztaler Landesstraße nach Murenabgängen wieder freigegeben
Die nach Murenabgängen teilweise verschüttete Pitztaler Landesstraße ist seit Donnerstag, 13 Uhr, wieder für den Verkehr freigegeben.
Die Pitztaler Landesstraße ist nach Murenabgängen bei Plangeroß seit Donnerstag um 13 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben. Zwei Muren hatten die Straße vor und hinter dem Ortsteil teilweise verschüttet und die Pitze zurückgestaut.
Zeitgleich verursachte ein kurzes, sehr intensives Gewitter mit starkem Hagel im hinteren Pitztal erhebliche Schäden. Wohnhäuser waren nicht betroffen, Evakuierungen waren nicht erforderlich. Mit den Räumungsarbeiten wurde noch am Mittwochabend begonnen. Sie dauerten bis etwa 2.30 Uhr und wurden am Donnerstagmorgen fortgesetzt. Die Feuerwehren des hinteren Pitztals unterstützten die Sicherungs- und Aufräumarbeiten.
Im Gemeindegebiet von Sölden lösten starke Niederschläge Murenabgänge, Vermurungen und Überflutungen aus. Der AT-Alarm wurde am Mittwochabend gegen 22.15 Uhr ausgelöst. Die Feuerwehren des hinteren Ötztals stehen seit den Nachtstunden im Dauereinsatz. Die Freiwilligen Feuerwehren Sölden und Vent führen umfangreiche Aufräumarbeiten im gesamten Gemeindegebiet durch.
Mehrere örtlich stationäre Gewitterzellen führten zu zahlreichen zeitgleichen Einsatzmeldungen. Die Bezirkszentrale Imst unterstützt die Einsatzleitung vor Ort bei der Koordination. Die Großpumpe der Freiwilligen Feuerwehr Imst wurde in der Nacht nachgefordert. Die Lage entspannte sich im Laufe des Donnerstags deutlich. Arbeiten konzentrieren sich auf das Klärwerk im Norden von Sölden, die Rofenhöfe bei Vent sowie auf überflutete Keller im Ortsteil Gehörde. Die Aufräumarbeiten in Sölden werden die eingesetzten Feuerwehren noch weitere Tage beschäftigen. Für den kommenden Tag sind der Katastrophenzug Imst-Gurgltal und weitere Großpumpen aus anderen Bezirken angefordert. Das Bundesheer wurde um Unterstützung angefragt. Der Katastrophenzug Inntal-Mieminger Plateau wurde vorsorglich in Bereitschaft versetzt und steht bei einer weiteren Verschärfung der Lage auf Abruf.
Deine Meinung zu diesem Artikel?
Beitrag melden
Wähle einen Grund aus und beschreibe, was nicht passt oder neu dazugekommen ist.
Foto oder Video senden
Sende der Redaktion ergänzende Bilder oder ein Video zum Beitrag. Videos werden in der Redaktion geprüft und nicht automatisch veröffentlicht.




Kommentare
Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.
Zum Kommentieren bitte die Nachrichten.jetzt App verwenden.
Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.
Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.