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Rettungskräfte in einem orangefarbenen Boot bei Nacht bergen eine abgedeckte Person vom See.Bild mit KI erstellt

Nach einer Vermisstenanzeige führte eine Spur zu einem Strandbad in Drobollach am Faaker See. Dort wurde der Leichnam eines 23-Jährigen in vier Metern Tiefe geborgen.

Am Abend des 25. Mai 2026 meldete der Vater eines 23-Jährigen seinen Sohn bei der Polizei als abgängig. Er gab an, ihn seit rund 24 Stunden nicht mehr erreicht zu haben. Auch an seiner Wohnadresse in Villach habe er ihn nicht antreffen können.

Die Polizei nahm daraufhin umfangreiche Ermittlungen auf. In weiterer Folge übernahmen Kriminalbeamte des Stadtpolizeikommandos Villach die weiteren Erhebungen.

Aufgrund von Angaben der Angehörigen führte am 28. Mai 2026 eine Spur zu einem Strandbad in Drobollach am Faaker See. Dort erklärte der Bademeister, dass er bereits am 27. Mai Kleidungsstücke und ein Mobiltelefon auf der Liegewiese bemerkt und in Verwahrung genommen habe. Da Badegäste immer wieder Gegenstände vergessen, sei dies für ihn zunächst nichts Ungewöhnliches gewesen.

Die Angehörigen erkannten die Gegenstände eindeutig als Kleidung und Mobiltelefon des 23-Jährigen. Daraufhin wurde umgehend eine Suchaktion im Wasser gestartet. Im Einsatz standen die Wasserrettung, Taucher der Feuerwehr Klagenfurt sowie der Polizeihubschrauber FLIR.

Kurz nach 19:00 Uhr wurde der Leichnam des 23-Jährigen in einer Tiefe von vier Metern im Bereich des Steges des Strandbades lokalisiert und geborgen.

Die Staatsanwaltschaft Klagenfurt veranlasste eine Obduktion zur Klärung der Todesursache.

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