Klagenfurt richtet am Annabichl ersten Friedhof für Chinesen ein
Bild mit KI erstellt Am Stadtfriedhof Annabichl soll bis Herbst ein eigenes Friedhofsareal für chinesische Staatsbürger entstehen.
In Klagenfurt wird über ein eigenes Friedhofsareal für chinesische Staatsbürger am Stadtfriedhof Annabichl verhandelt. Die Umsetzung wird bis Herbst angestrebt.
Die Zahl der Menschen mit chinesischer Staatsbürgerschaft in Kärnten nimmt zu. Derzeit leben 706 von ihnen im Bundesland. Für die vergangenen 16 Jahre werden 59 Geburten und fünf Todesfälle genannt.
Bisher gibt es in Kärnten keine entsprechenden Grabstätten. Im Todesfall bleibt deshalb oft nur eine kostspielige Überführung nach China.
Derzeit laufen Gespräche mit der Stadt Klagenfurt über ein Grundstück am Stadtfriedhof Annabichl. Gastronom Hu Baihao berichtete der „Krone“ von dem Vorhaben.
Friedhofsreferentin Sandra Wassermann bestätigte das Projekt.
Ähnliche buddhistische Ruhestätten sind in Österreich bisher aus Wien und Graz bekannt.
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