Scharfe Werfergranate in der Koschuta gefunden
Bild mit KI erstellt Ein Bergsteiger fand in der Koschuta eine scharfe Werfergranate und informierte die Polizei. Der Entminungsdienst entschärfte den Blindgänger direkt vor Ort.
Ein kroatischer Bergsteiger informierte die LPD Kärnten per E-Mail darüber, dass er in der Koschuta ein Kriegsrelikt gefunden habe. Dabei schickte er auch den genauen Standort sowie Bilder des Gegenstandes mit.
In weiterer Folge wurde die Sperre der Zufahrtswege zum Einstieg des Klettersteigs angeordnet und der Entminungsdienst angefordert.
Am Morgen des 25. Mai 2026 wurde der Fundort mithilfe eines Polizeihubschraubers lokalisiert und anschließend angeflogen. Zunächst führte die Crew einen Erkundungsflug durch, um festzustellen, ob sich Bergsteiger im möglichen Gefahrenbereich einer eventuellen Sprengung aufhielten.
Danach wurde ein Beamter des Entminungsdienstes mit dem Hubschrauber zum Fundort geflogen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um eine scharfe 12-cm-Werfergranate mit einer Länge von rund 60 Zentimetern handelte.
Der Blindgänger konnte direkt vor Ort entschärft werden, wodurch keine Sprengung notwendig war. Der weitläufige Sicherheitsbereich wurde von mehreren Polizeibeamten gegen unbefugten Zutritt gesichert.
Das Kriegsrelikt wurde anschließend vom Entminungsdienst zur fachgerechten Vernichtung übernommen.
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