Universitäten schlagen Alarm: Milliarden-Kürzung droht ab 2028
Bild mit KI erstellt Österreichische Universitäten einschließlich der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt warnen vor einer Milliarden-Kürzung des Budgets für die Periode 2028 bis 2030.
Die österreichischen Universitäten rechnen mit deutlichen Einschnitten bei den Mitteln für die Leistungsvereinbarungsperiode 2028 bis 2030. Statt des angestrebten Aufwuchses auf 18 Milliarden Euro soll das Gesamtbudget auf 15,5 Milliarden Euro sinken.
Die Universitätenkonferenz uniko hatte zuvor einen Finanzierungsbedarf von 18 Milliarden Euro errechnet. Dieser Wert entsprach einem Plus von rund 1,5 Milliarden Euro gegenüber der laufenden Periode 2025 bis 2027 mit 16,5 Milliarden Euro.
Am Montag informierte die Bundesregierung die Universitätsleitungen über die geplanten Kürzungen. Die Universitäten sehen darin eine faktische Reduktion um eine Milliarde Euro.
Auch die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt schlägt Alarm. Die Einrichtung mit etwa 1600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wäre von den Einsparungen direkt betroffen.
Österreichweit würde die Kürzung nach Berechnungen der Universitäten eine Reduktion von rund 1000 Vollzeitarbeitsplätzen im Bereich der Professorinnen und Professoren sowie vergleichbarer Stellen bedeuten.
Die Universitäten betonen, dass die geplanten Mittel nicht ausreichen würden, um den laufenden Betrieb und notwendige Entwicklungen aufrechtzuerhalten.
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