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Rettungskräfte in roter Kleidung schieben eine Trage in einen Hubschrauber auf schneebedecktem Berg.Bild mit KI erstellt

Zwei Skitourengeher wurden am Glocknerkees von einem Schneebrett teilweise verschüttet. Die Männer konnten sich selbst befreien und wurden anschließend per Hubschrauber geborgen.

Am 23. Mai 2026 gegen 09:00 Uhr brachen zwei 27-jährige Männer aus Wien von der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe in Heiligenblut am Großglockner zu einer Skitour auf. Ihr Ziel war das Glocknerbiwak am Glocknerkees auf 3.205 Metern Seehöhe.

Die beiden planten, im Glocknerbiwak zu übernachten und am nächsten Tag die Pallavicinirinne zu durchsteigen. Anschließend wollten sie den Großglockner besteigen.

Zunächst querten die beiden Skitourengeher die Pasterze über den Hofmannsweg. Danach setzten sie ihren Aufstieg über das Glocknerkees in Richtung Glocknerbiwak fort. Gegen 15:10 Uhr löste sich rund 300 Meter unterhalb des Glocknerbiwaks ein Schneebrett. Die beiden Tourengeher wurden dadurch teilweise verschüttet.

Beide Männer konnten sich rasch selbst aus den Schneemassen befreien und alarmierten unmittelbar danach die Einsatzkräfte. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass zwei weitere Skitourengeher, die die beiden zuvor überholt hatten, ebenfalls von der Lawine erfasst worden waren, wurde ein planmäßiger Lawineneinsatz gestartet.

Die beiden Wiener wurden vom Notarzthubschrauber „Alpin Heli 6“ mittels Tau geborgen und zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe geflogen. Einer der beiden klagte über leichte Schmerzen, gab jedoch an, sich selbstständig zur Untersuchung in ein Krankenhaus zu begeben.

Im Zuge der Nachsuche suchten zwei Bergretter mittels LVS-Gerät nach möglichen weiteren Verschütteten. Zudem führte der Polizeihubschrauber „Libelle Lima“ mehrere Überflüge durch. Hinweise auf weitere verschüttete Personen konnten dabei nicht festgestellt werden.

Im Einsatz standen die Bergrettungen Heiligenblut am Großglockner, Winklern und Fragant mit insgesamt 28 Einsatzkräften, der Notarzthubschrauber „Alpin Heli 6“, der ÖAMTC-Notarzthubschrauber C7, der Polizeihubschrauber „Libelle Lima“ der Flugeinsatzstelle Klagenfurt, Mitarbeiter der GROHAG sowie vier Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe Spittal an der Drau.

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