35-Jähriger bedroht Polizisten in Linz mit Küchenmesser
Ein 35-Jähriger aus Linz bedrohte eine Frau und anschließend Polizisten mit einem Küchenmesser. Pfefferspray und Taser zeigten keine Wirkung, nach dem Einsatz eines Diensthundes ergab sich der Mann.
Am frühen Morgen des 10. Juni 2026 verständigte eine 46-jährige Frau aus Linz per Notruf die Polizei. Sie gab an, dass sich ein Mann mit einem Messer in ihrem Garten aufhalte und sie bedrohe.
Bereits beim Betreten des Gartens hörten die Polizeibeamten die lauten Schreie eines Mannes. Laut der Anzeigerin sollte sich der Verdächtige auf der Rückseite des Hauses befinden. Später stellte sich heraus, dass es sich um einen 35-jährigen Mann aus Linz handelte.
Die Beamten gingen mit gezogener Dienstwaffe in Richtung des Verdächtigen. Dieser trat zunächst lediglich mit einem Bilderrahmen in der Hand um die Ecke. Nach einer Aufforderung legte er den Gegenstand zur Seite und kniete sich mit erhobenen Händen auf den Boden.
Als die Polizisten zu ihm gingen, um ihn festzunehmen, sprang der Mann plötzlich auf und rannte wieder hinter das Haus. Die Beamten liefen ihm nach. Kurz darauf hielt der 35-Jährige ein großes Küchenmesser in ihre Richtung.
Der Mann schrie weiterhin laut und drohte den Beamten mit dem Umbringen. Da er das Messer trotz Aufforderung nicht ablegte und auf keine Ansprache reagierte, verwendeten beide Polizisten Pfefferspray. Dieses zeigte jedoch keine Wirkung.
Zwischenzeitlich rückte eine Streife der Schnellen Interventionsgruppe an. Diese setzte den Taser dreimal hintereinander ein. Auch darauf reagierte der Mann nicht.
Nach dem Einsatz des Diensthundes gab der 35-Jährige schließlich plötzlich freiwillig auf. Die Polizeibeamten nahmen ihn fest.
Der Mann wurde am Einsatzort von Rettung und Notarzt versorgt und anschließend in die Justizanstalt gebracht.
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