Drei Kletterer überstehen Felssturz in Echernwand bei Hallstatt unverletzt
In der Echernwand in Hallstatt löste sich ein großer Felsblock und zerbrach beim Absturz in zahlreiche Steine. Drei Kletterer in der Wand blieben unverletzt, ihre Rucksäcke wurden durch den Steinschlag beschädigt.
Drei Kletterer waren am 2. Juni 2026 in einer Kletterroute in der Echernwand in Hallstatt unterwegs.
Gegen 11:00 Uhr befand sich die Dreier-Seilschaft in der sechsten Seillänge der Route, die mit dem Schwierigkeitsgrad UIAA VI+ bewertet ist. Nach Angaben der Kletterer begann die Wand plötzlich zu vibrieren. Als sie nach oben blickten, sahen sie zahlreiche Steine und Felsbrocken in die Tiefe stürzen. Diese fielen jedoch über die Kletterer hinweg nach unten.
Da die drei Personen unverletzt geblieben waren, entschieden sie sich für den Rückzug und seilten aus der Route nach unten ab.
Am Wandfuß hatten die Kletterer ihre Rucksäcke abgelegt. Diese wurden durch den Steinschlag durchlöchert. Anschließend verständigten die Personen die Polizeiinspektion Bad Goisern und schilderten den Beamten den Vorfall.
Bei einer Erkundung durch die Alpinpolizei zeigte sich, dass sich am oberen Wandfuß der Echernwand auf einer Seehöhe von etwa 920 Metern ein rund zwei mal zwei Meter großer Felsblock gelöst hatte und in Richtung Tal gestürzt war.
Nach etwa 100 Metern freiem Fall schlug der Felsblock auf einem Felsvorsprung auf und zerbrach in viele einzelne Steine. Diese stürzten anschließend rund 300 Meter bis zum Talboden hinab.
Die drei Kletterer wurden nicht verletzt.
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