AK Kärnten: Jugendstudie zeigt Sorgen um Kosten und Abwanderung
Bild mit KI erstellt AK Kärnten befragte 1.879 Jugendliche: Ein Drittel hat finanzielle Sorgen, jeder Vierte plant Wegzug wegen Wohnraum und Jobs.
Die Arbeiterkammer Kärnten hat 1.879 junge Menschen zwischen 14 und 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation befragt. Ein Drittel der Teilnehmenden berichtet von großen finanziellen Sorgen, weil das Einkommen die Lebenshaltungskosten nicht deckt. 90 Prozent der Befragten leben gerne in Kärnten. Dennoch plant jeder Vierte, das Bundesland zu verlassen.
Studienautorin Martina Zandonella vom Foresight Institut nennt als Hauptgründe fehlenden leistbaren Wohnraum, unzureichende Bildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie pessimistische Einschätzungen zum Arbeitsmarkt.
AK-Präsident Günther Goach fordert Startwohnungen für Studierende und Lehrlinge, um jungen Menschen den Einstieg zu erleichtern.
Ein weiteres Drittel der Jugendlichen gibt psychische Belastungen an. Die Arbeiterkammer beobachtet diese Entwicklung auch in der Beratungspraxis.
Positiv fällt auf, dass sich zwei Drittel der Befragten in Vereinen oder Blaulicht-Organisationen engagieren.
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