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Nahaufnahme der roten und weißen Streifen auf einem Feuerwehrfahrzeug mit der Notrufnummer 122

In St. Thomas konnten die Einsatzkräfte einen Dachstuhlbrand wegen starker Rauchentwicklung nur unter schwerem Atemschutz bekämpfen.

Mehrere Feuerwehren rückten am Dienstag zu einem Dachstuhlbrand in St. Thomas in der Marktgemeinde Magdalensberg aus. Die Alarmierung umfasste die Wehren St. Thomas am Zeiselberg, Pischeldorf, Ottmanach und Timenitz sowie die Drehleiter der Berufsfeuerwehr Klagenfurt.

Am Einsatzort stellte sich ein Haus in Passivbauweise als betroffen heraus. Dichter Rauch drang aus dem Dachstuhl. Die Einsatzkräfte nahmen zunächst einen Außenangriff vor und entzogen dem Brand die Hitze.

Die am Dach installierte Photovoltaikanlage erschwerte die Arbeiten. Die Drehleiter der Klagenfurter Berufsfeuerwehr ermöglichte den Zugang zum Dachstuhl und zum Dach. Mit Wärmebildkameras lokalisierten die Kräfte den Brandherd unter der Dachhaut.

Zur Öffnung der Dachhaut kam eine Rettungssäge zum Einsatz. Der Brand wurde gelöscht. Wegen starker Rauchentwicklung erfolgten die Arbeiten unter schwerem Atemschutz. Die Feuerwehr Poggersdorf rückte mit weiteren Atemschutzträgern nach.

Rund 40 Einsatzkräfte waren beteiligt. Das Gebäude wurde anschließend mit Überdruckbelüftung rauch- und geruchfrei gemacht. Die Bewohnbarkeit blieb erhalten.

BGM LT-Präs. Andi Scherwitzl, AFK ABI Gerald Kerschbaumer und First Responder DI Mathias Obereder verschafften sich vor Ort einen Überblick. Die Polizeiinspektion Grafenstein ermittelte. Die Brandverhütungsstelle des Kärntner Landesfeuerwehrverbandes klärte die Ursache.

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