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Ältere Frau und jüngere Frau halten sich an den Händen am Tisch.Bild mit KI erstellt

Die dritte Auflage des Demenzwegweisers wurde in Graz vorgestellt. Die Broschüre fasst Informationen zu Demenz und Hilfsangeboten für Betroffene und Familien zusammen.

In Graz ist die dritte Auflage des Demenzwegweisers erschienen. Die Broschüre fasst Informationen zu Demenzformen, Warnsignalen, Diagnostik und Therapieangeboten zusammen.

Sie richtet sich an Menschen mit Demenz und ihre Familien. Ziel ist eine bessere Orientierung in einem oft schwierigen Alltag.

Rund 21.000 Menschen in der Steiermark haben derzeit Demenz. Bis 2050 wird mit einem Anstieg auf mehr als 35.000 gerechnet.

Der Wegweiser behandelt zudem Prävention, mobile Dienste, Tageszentren, Pflegeangebote sowie rechtliche und finanzielle Fragen. Besonderes Augenmerk gilt der Bedeutung früher Diagnosen.

Gesundheits- und Pflegestadtrat Robert Krotzer betonte, dass niemand allein gelassen werden solle. Claudia Knopper von der Steirischen Alzheimerhilfe wies auf die Verunsicherung nach einer Diagnose hin.

Die Broschüre entstand im Netzwerk „vergissdeinnicht – Demenzhilfe“. Sie ist kostenlos über stadtrat.krotzer@stadt.graz.at oder telefonisch unter 0316 872 2070 erhältlich.

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