Rotes Kreuz ehrt fast 300 Helfer ein Jahr nach Grazer Amoklauf
Bild mit KI erstellt Das Rote Kreuz Steiermark ehrte in Graz fast 300 Helfer für ihren Einsatz nach dem Amoklauf vor einem Jahr mit Urkunden und Patches.
Das Rote Kreuz Steiermark hat am Dienstag in der Rotkreuz-Landeszentrale in Graz fast 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren Einsatz nach dem Amoklauf am BORG Dreierschützengasse gewürdigt.
Rund ein Jahr nach der Gewalttat vom 10. Juni 2025 gedachten die Veranstalter den Opfern und ihren Angehörigen. Gleichzeitig standen die Einsatzkräfte im Mittelpunkt, die am Tag der Tat und in den folgenden Tagen im Rettungsdienst, in der Rettungsleitstelle, in der Krisenintervention sowie im Landes- und Bezirksrettungskommando und an der Kummernummer tätig waren.
Für die gewürdigten Helferinnen und Helfer gab es Urkunden und gerahmte Patches. Die Übergabe erfolgte etwa durch Siegfried Schrittwieser, Präsident des Roten Kreuzes Steiermark, und Univ.-Prof. DDr. Gerald Schöpfer, Präsident des Österreichischen Roten Kreuzes.
Präsident Schrittwieser betonte bei der Veranstaltung die anhaltende Bedeutung des Innehaltens und des Dankes an jene, die in schwierigen Stunden für andere da waren. Auch die hohe Bereitschaft der steirischen Bevölkerung zu Blutspenden nach der Tat wurde hervorgehoben.
Ein Moment der Stille erinnerte an die Opfer und Betroffenen. Bettina Galli-Magerl, Leiterin der psychosozialen Betreuung, sprach von tiefen Spuren bei Betroffenen und Mitarbeitenden sowie von der Bedeutung gemeinsamen Erinnerns und Zusammenhalts.
Insgesamt waren rund 300 Rotkreuz-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter aus acht Bezirken mit 65 Fahrzeugen im Einsatz gewesen.
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