Ebriacher Klamm: Schutzprojekt wird deutlich teurer

Das Schutzprojekt in der Ebriacher Klamm wird teurer. Die Finanzierung soll die L131 Trögerner Landesstraße langfristig besser vor Lawinen, Schneerutschen und Steinschlägen schützen.
Die Kärntner Landesregierung hat die Kostenerhöhung für das Flächenwirtschaftliche Projekt Ebriacher Klamm in der Marktgemeinde Eisenkappel-Vellach beschlossen. Damit soll die weitere Umsetzung des Schutzprojekts der Wildbach- und Lawinenverbauung gesichert werden.
Das Projekt dient dem Schutz der L131 Trögerner Landesstraße vor Lawinen, Schneerutschen und Steinschlägen.
Wenn eine wichtige Landesstraße durch Lawinen, Schneerutsche oder Steinschlag gefährdet ist, geht es um Sicherheit, Erreichbarkeit und das Vertrauen der Menschen, gut durch den Alltag zu kommen. Mit zusätzlich 124.000 Euro aus dem Bereich Wasser- und Lawinenschutzbau sichern wir die Umsetzung dieses Schutzprojekts in der Ebriacher Klamm. Damit stärken wir Schutz, Vorsorge und eine sichere Verbindung durch das Tal.
Landesrätin Marika Lagger-Pöllinger
Das Gesamtvolumen steigt von 1,09 Millionen Euro um 620.000 Euro auf 1,71 Millionen Euro. Der zusätzliche Landesmittelzuschuss liegt bei 142.600 Euro. Davon kommen 124.000 Euro aus dem Bereich Wasser- und Lawinenschutzbau von LRin Marika Lagger-Pöllinger und 18.600 Euro aus dem Bereich Straßen und Brücken von LHStv. Martin Gruber.
Die L131 Trögerner Landesstraße ist eine wichtige Lebensader für die Menschen in der Region. Sie soll daher das ganze Jahr über sicher befahrbar sein. Deshalb investieren wir nicht nur laufend in den Ausbau unserer Landesstraßen, sondern auch in den Schutz vor Naturgefahren. Jeder Euro für dieses Projekt ist zudem eine wichtige Investition in die Sicherheit der Bevölkerung.
Straßenbaureferent LHStv. Martin Gruber
Ausgangspunkt für das Projekt waren Schäden nach dem Sturmereignis 2017 und der anschließende Borkenkäferbefall im Bereich der Ebriacher Klamm. Weil große Teile des Waldbestandes entfernt werden mussten, nahm die Lawinengefahr aus den steilen Gräben der Klamm zu.
Mit dem Projekt soll der sehr steile, nordseitige Hang wieder bewaldet und die Schutzwirkung langfristig verbessert werden.
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