Einigung für Trauma-Orthopädie-Zentrum in Klagenfurt: AUVA und KABEG setzen auf engere Kooperation und 60 Millionen Euro Investition
Bild mit KI erstellt AUVA-Verwaltungsrat genehmigt engere Kooperation mit KABEG für das Trauma-Orthopädie-Zentrum in Klagenfurt und 60 Millionen Euro Landesbeteiligung bis 2032.
Auf dem Gelände des Klinikum Klagenfurt erteilte der Verwaltungsrat der AUVA die Zustimmung zur Fortführung des Trauma-Orthopädie-Zentrums. Die Entscheidung fiel in einer außerordentlichen Sitzung am Montag und sieht eine engere Zusammenarbeit mit der KABEG vor.
Ziel ist die Konzentration der traumatologischen Versorgung an einem Standort sowie der frühere Bau eines Alterstraumazentrums. Doppelstrukturen sollen abgebaut und Synergien genutzt werden.
Das Land Kärnten beteiligt sich mit rund 60 Millionen Euro an den Kosten. Das Geld soll aus Mitteln des Kärntner Gesundheitsfonds in Tranchen von 2027 bis 2032 fließen und nicht das Landesbudget belasten.
Landeshauptmann Daniel Fellner sprach von einem Reformprojekt, das nach 13 Jahren Planung und Diskussion nun umgesetzt werde. Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber hob den Schulterschluss aller Beteiligten hervor und bezeichnete das Vorhaben als österreichweites Vorzeigeprojekt.
Gesundheitslandesrätin Beate Prettner betonte die Vorteile für Patientinnen und Patienten durch kürzere Wege und moderne Versorgung. Die AUVA errichtet und betreibt das Zentrum, integriert die Abteilungen Unfallchirurgie und Orthopädie und stellt rund 66 vollstationäre sowie 30 tagesklinische Betten bereit.
Zusätzlich entstehen 32 Betten für die Alterstraumatologie, die von der KABEG betrieben werden. OP- und Intensivkapazitäten stellt die KABEG zur Verfügung. Die KABEG erhält dafür Miteigentum am Alterstraumatologie-Trakt.
Die neue Zusatzvereinbarung muss noch den KABEG-Aufsichtsrat passieren. Die AUVA rechnet mit einem Zuschlag an die ausführenden Unternehmen spätestens Anfang 2027. Die Inbetriebnahme ist für 2031 oder 2032 vorgesehen.
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