Kärnten kritisiert Verschiebung der Ossiachersee-Bahnstrecke auf 2040
Der neue ÖBB-Rahmenplan bringt Millioneninvestitionen für Kärnten. Kritik gibt es an der späteren Umsetzung der Ossiachersee-Bahnstrecke und offenen Fragen rund um Fürnitz.
Im Ministerrat wurde der ÖBB-Rahmenplan für die Jahre 2027 bis 2032 beschlossen. Für Kärnten sind darin Investitionen in die Bahn- und Schieneninfrastruktur von rund 131 Millionen Euro enthalten. Dazu gehören unter anderem Bahnhofsmodernisierungen in Rothenthurn und Villach.
Kritik kommt von Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig an der geplanten Verschiebung der Modernisierung der Ossiachersee-Bahnstrecke. Laut Rahmenplan rückt dieses Projekt auf das Jahr 2040.
Das ist die zweite Verzögerung dieses Projekts, bei der man uns vor vollendete Tatsachen stellen will. Mittlerweile wird diese Maßnahme vom Bund ein Jahrzehnt lang verschleppt. Das ist aus Kärntner Sicht untragbar. Ich fordere ein klares Bekenntnis aus Wien zu diesem Projekt, das für die Zukunft der Mobilität in der Region unverzichtbar ist.
Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig
Er will daher weiter Druck in Richtung Bund aufbauen.
Wir brauchen den Streckenausbau auf der Ossiachersee-Bahnstrecke, um den Halbstundentakt umsetzen zu können.
Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig
Auch beim Logistikstandort LCAS-Fürnitz sieht Schuschnig offene Fragen. Im Rahmenplan sind dafür zwar 48,6 Millionen Euro enthalten. Ein großer Teil jener Mittel, die für einen umfassenden Ausbau der Terminalinfrastruktur und eine stärkere Aufwertung des Standorts nötig wären, sei aber weiterhin offen. Schuschnig erwartet daher auch hier ein klares Signal der ÖBB zum Standort Fürnitz.
Ich erwarte mir auch hier, dass die ÖBB ihre Zusagen einhält und ein klares Bekenntnis zum Logistikstandort Fürnitz abgibt.
Mobilitätslandesrat Sebastian Schuschnig
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