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TU Graz-Studie sieht Kostenvorteil bei Elektroautos
Eine Frau lädt ein Elektroauto an einer Wallbox auf.

TU Graz-Studie zeigt Kostenvorteile für Elektroautos. Die Anschaffung amortisiert sich nach rund sieben Jahren.

Berechnungen der TU Graz belegen, dass Elektroautos derzeit im Betrieb günstiger sind als vergleichbare Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. Auch der höhere Kaufpreis wird durch die laufenden Einsparungen ausgeglichen.

Peter Fischer vom Institut für Fahrzeugtechnik der TU Graz rechnet am Beispiel eines Fahrzeugs der oberen Mittelklasse vor. Ein Elektroauto kostet etwa 10.000 Euro mehr als ein vergleichbarer Verbrenner mit einem Anschaffungspreis von 50.000 bis 60.000 Euro.

Bei Strom zu aktuellen Haushaltspreisen liegt der Amortisationspunkt bei rund 80.000 Kilometern. Bei einer durchschnittlichen Jahresleistung von 14.000 Kilometern wird dieser Wert nach knapp sechs Jahren erreicht.

Wer mit einer eigenen Photovoltaikanlage lädt, verkürzt die Amortisationszeit um rund ein Jahr. Bei überwiegendem Laden an Autobahnstationen verlängert sie sich um etwa ein Jahr.

Zusätzliche Vorteile ergeben sich durch den geringeren Wartungsaufwand. Elektroautos benötigen kein Motoröl, weisen weniger Bremsverschleiß auf und kommen ohne Reparaturen an Kupplung, Getriebe, Abgasanlage und Injektoren aus.

Ein Elektroauto verfügt über bis zu 1.500 bewegliche Teile weniger als ein Verbrenner. Batterien erreichen mittlerweile problemlos eine Lebensdauer von 200.000 Kilometern.

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