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Holzsteg führt von einem modernen Gebäude in den ruhigen Wörthersee mit Ufervillen und Bergen im HintergrundBild mit KI erstellt

Wirtschaftskammer Kärnten beantragt Neuklassifizierung des Wörthersees als erheblich veränderten Wasserkörper für weiteren Tourismusausbau. Kritiker bezeichnen das Vorhaben als unlauter.

Die Wirtschaftskammer Kärnten fordert eine Umstufung des Wörthersees von einem natürlichen zu einem erheblich veränderten Wasserkörper. Damit soll eine erweiterte touristische Nutzung ermöglicht werden.

Bisher gilt der See als natürlicher Wasserkörper. Die neue Einstufung würde laut Befürwortern bestehende Eingriffe anerkennen und weitere Bauten erleichtern.

Kritiker sehen darin ein unlauteres Begehren. Sie werfen den Initiatoren vor, die Kategorie bewusst zu nutzen, um Umweltauflagen zu umgehen.

Der Sprecher der Wirte in Kärnten unterstützt die Pläne der Kammer. Er argumentiert, dass der See durch jahrzehntelange Nutzung ohnehin stark verändert sei.

Die Debatte entzündet sich an der Frage, ob die bestehenden Seeeinbauten eine solche Neubewertung rechtfertigen. Umweltverbände lehnen die Initiative ab.

Ein breiterer Beteiligungsprozess zur künftigen Entwicklung des Sees läuft bereits seit Anfang 2026.

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