Zuckergehalt in österreichischen Getränken um 22 Prozent gesunken
Bild mit KI erstellt Der durchschnittliche Zuckergehalt in österreichischen Getränken ist seit 2010 um 22 Prozent gesunken. Dies ergab eine Analyse des Salzburger Instituts SIPCAN.
Getränke aus der Region enthalten seit 2010 durchschnittlich 22 Prozent weniger Zucker. Das ergab der jährliche Getränke-Check des Salzburger Instituts SIPCAN.
Die Analyse von 592 Getränken ergab einen Rückgang von 7,5 Gramm auf 5,9 Gramm Zucker pro 100 Milliliter. Der Zuckerkonsum insgesamt verringerte sich im gleichen Zeitraum um 23,3 Prozent.
Dies entspricht rund sechs Stück Würfelzucker weniger pro Person und Tag. Die Entwicklung erfolgte ohne verstärkten Einsatz von Süßstoffen.
Der Anteil süßstoffhaltiger Getränke sank von 16,6 auf 14,4 Prozent. SIPCAN führt die Initiative Zuckerreduktion seit 2010 durch.
Die empfohlenen Zuckergrenzen für Getränke wurden schrittweise auf 6,3 Gramm pro 100 Milliliter gesenkt. Bereits jedes zweite Erfrischungsgetränk erfüllt diese Vorgaben.
Für 2027 plant das Institut die nächste Absenkung auf 6,0 Gramm pro 100 Milliliter. Experten betonen die schrittweise Gewöhnung an weniger süßen Geschmack.
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