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Mehrere durchsichtige Beutel mit gelblicher Flüssigkeit hängen an einem Metallgestell in einem Labor
Hängende Beutel mit Thrombozytenkonzentraten in der Blutbank der Tirol Kliniken.

Ein an den Tirol Kliniken entwickelter Algorithmus steigert die Ausbeute bei Thrombozytenkonzentraten und nutzt seit März 2025 Blutbilddaten.

Ein an den Tirol Kliniken entwickelter Computer-Algorithmus steigert die Ausbeute bei Thrombozytenkonzentraten und sorgt am Zentralinstitut für Bluttransfusion für einheitlichere Präparate.

Sechs Vollblutspenden werden für ein Konzentrat zusammengeführt. Früher schwankten die Thrombozytenzahlen in den fertigen Produkten. Das neue Verfahren gleicht diese Unterschiede aus und erhöht die Menge ohne zusätzliche Transfusionen.

Ein kleines Blutbild liefert seit März 2025 während der Spende die Grunddaten. Das Team der Blutbank der Tirol Kliniken wertet diese Werte aus und wählt geeignete Spenden für die Produktion aus.

Anita Siller als pharmazeutische Leiterin am Zentralinstitut für Bluttransfusion hebt die Bedeutung gleichwertiger Erzeugnisse mit hoher Ausbeute hervor. Marco Amato als Herstellungsleiter an der Innsbrucker Blutbank weist auf die kurze Haltbarkeit von sieben Tagen hin die einen raschen Einsatz verlangt.

Thrombozyten als Blutplättchen unterstützen die Blutstillung. Etwa 5500 Präparate werden in Tirol jedes Jahr gebraucht.

Die wissenschaftliche Publikation zu diesem Verfahren erhielt heuer den Erwin-Domanig-Preis. Cornelia Hagele Landesrätin für Gesundheit und Wissenschaft von der ÖVP betonte den Wert der Forschung an den Tirol Kliniken.

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