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Gelber Bagger steht vor historischem hellen Amtsgebäude auf aufgewühlter Baustelle

Mit dem Spatenstich hat die Generalsanierung des Amtshauses in Meidling begonnen. Die Polizeiinspektion erhält bis 2028 neue Räume.

Am 17. Juli hat mit dem Spatenstich die Generalsanierung des Amtshauses an der Hufelandgasse/Theresienbadgasse in Meidling begonnen. Die Stadt Wien plant den Abschluss der Arbeiten für 2028 und veranschlagt für das historische Gebäude rund 19 Millionen Euro.

Am symbolischen Baustart nahmen Innenminister Gerhard Karner (ÖVP), Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch (SPÖ) und der Wiener Landespolizeivizepräsident Franz Eigner teil. Die bestehende Polizeiinspektion Hufelandgasse wechselt innerhalb des Amtshauses in neue barrierefreie Räume mit aktueller technischer Ausstattung.

Mehr Platz für Polizei und Verwaltung

Für die Polizeiinspektion sind nach der Fertigstellung rund 1.230 Quadratmeter vorgesehen. Auch das Magistratische Bezirksamt Meidling sowie weitere Dienststellen der Stadt Wien sollen Flächen im sanierten Gebäude nutzen.

Geplant sind eine neue technische Gebäudeausrüstung, Verbesserungen beim Brandschutz und bei der Barrierefreiheit sowie zusätzliche Büros im bisher nicht ausgebauten Dachgeschoss. Bei der Sanierung sind außerdem Maßnahmen für Nachhaltigkeit und Klimaschutz vorgesehen.

Teil eines Wiener Investitionsprogramms

Das Vorhaben gehört zum Investitions- und Klimamaßnahmenprogramm für Wiener Amtshäuser, das der Gemeinderat 2023 beschlossen hat. Das Bau- und Gebäudemanagement der Stadt Wien ließ die Amtsgebäude technisch beurteilen, um Investitionen für einen modernen, langfristig nutzbaren und klimagerechten Gebäudebetrieb vorzubereiten.

Karner verwies beim Baustart auf Investitionen in moderne Polizeiinspektionen und auf hohe Aufnahmezahlen als Elemente zur Stärkung der Polizei. Eigner erwartet durch die neuen Räumlichkeiten zeitgemäße Arbeitsplätze und bessere Voraussetzungen für einen effizienten sowie bürgernahen Polizeidienst. Hanel-Torsch bezeichnete die Sanierung als Modernisierung öffentlicher Infrastruktur für Sicherheit und Erreichbarkeit. Meidlings Bezirksvorsteher Wilfried Zankl (SPÖ) wertete sie als Investition in die Sicherheit des Bezirks.

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