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Silberner Feuerwehrhelm mit goldenem Emblem neben aufgerolltem Schlauch und Kupplungen auf roter Laufbahn

Mit der Siegerehrung in Eisenstadt endete die Feuerwehr-WM: Bad Mühllacken gewann den A-Bewerb der Freiwilligen Feuerwehren.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Mühllacken aus der oberösterreichischen Marktgemeinde Feldkirchen an der Donau hat den A-Bewerb der Freiwilligen Feuerwehren bei der Feuerwehr-Weltmeisterschaft in Eisenstadt gewonnen. Mit der Siegerehrung am Sonntag ging die Veranstaltung zu Ende. Insgesamt wurden Weltmeistertitel in sechs Klassen vergeben.

Für Bad Mühllacken war es der erste Auftritt bei einer Feuerwehr-WM. Die Gruppe setzte sich gegen 55 weitere Teams aus 17 Nationen durch und holte den Titel, den zuvor St. Martin im Mühlkreis getragen hatte. Seit 2019 hatte die Mannschaft auf dieses Ziel hingearbeitet.

Starke Zeiten im entscheidenden Bewerb

Im Löschangriff erzielte Bad Mühllacken 29,97 Sekunden, im Staffellauf 50,87 Sekunden. Der entscheidende Lauf gelang ohne Fehler. Der Bewerb bestand aus Löschangriff und Hindernis-Staffellauf. Dafür standen neun Bahnen für den Löschangriff und drei Staffellaufbahnen bereit. Rund 135 Bewerter kontrollierten Zeit und Genauigkeit der Leistungen.

Auch weitere österreichische Gruppen erreichten Spitzenplätze: Die FF Düns aus Vorarlberg wurde Dritte. Die FF Johannesberg aus Niederösterreich lief im Löschangriff mit 28,07 Sekunden einen Weltrekord und kam insgesamt auf Rang vier. Bei den Frauen gewann Julbach aus Oberösterreich Silber, nur 0,65 Punkte hinter dem kroatischen Siegerteam. Weigelsdorf aus Niederösterreich belegte im B-Bewerb Rang drei.

Für Titelverteidiger St. Martin im Mühlkreis verlief der Wettbewerb weniger erfolgreich: 20 Fehlerpunkte beim Löschangriff führten zu Platz 25. Zillingtal erreichte im A-Bewerb nach fehlerhaften Läufen Rang 21, St. Martin an der Raab-Berg wurde im B-Bewerb Fünfter. Weitere Weltmeistertitel in Geschlechts- und Altersklassen gingen an Teams aus Kroatien, Slowenien, Italien und Österreich.

In der Leichtathletik-Arena waren rund 1.500 Feuerwehrleute aus 17 Nationen am Start. Etwa 3.000 Fans verfolgten die Bewerbe im ausverkauften Stadion. Für die Organisation arbeiteten rund 300 freiwillige Helferinnen und Helfer. Die Vorbereitungen hatten neun Monate gedauert. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in drei Eisenstädter Schulen untergebracht.

Organisationsleiter Harald Nakovich zog nach der WM eine positive Bilanz. Bürgermeister Thomas Steiner bewertete die Veranstaltung als Imagegewinn für Eisenstadt und verwies auf die hohe Auslastung bei Gastronomie, Hotels und privaten Zimmervermietern.

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