Bundesheer macht Stellung bis Oktober teils digital
Nach dem Test in Kärnten soll die digitale Stellung bis Oktober in allen Stellungskommissionen verfügbar sein. Mehr als 2000 Personen sind registriert.
Das Bundesheer erweitert Teile der Stellung bis Oktober auf alle Stellungskommissionen in Österreich. Kärnten diente dafür als Modellregion, der Test begann dort im Juni.
Für das digitale System haben sich bereits mehr als 2000 Personen registriert. Die Umsetzung betrifft vor allem Schritte vor dem Termin bei der Stellungskommission.
Was künftig online möglich ist
Stellungspflichtige können wesentliche Schritte freiwillig digital und ortsunabhängig erledigen. Dazu zählen Dokumente zu Ausbildung oder Vorerkrankungen, die bisher in Papierform mitgebracht wurden.
Bei einer Allergie kann ein Nachweis online angehängt werden. Die medizinische und psychologische Untersuchung bleibt das zentrale Element der Stellung.
Ein eigenes Talente-Tool führt Stellungspflichtige zu Informationen über Angebote des Bundesheeres. Genannt werden dabei unter anderem der Erwerb verschiedener Führerscheine und der Sanitätsdienst.
Für die Anreise zur Musterung ist vorgesehen, dass Bahngutscheine online verschickt werden können. Staatssekretär für Digitalisierung Alexander Pröll (ÖVP) nannte eine bessere Datenqualität und einen einfacheren Ablauf als Nutzen der Umstellung.
Herbert Binder, Abteilungsleiter für Personalapplikationen, beschrieb die Änderung als Neugestaltung des gesamten Prozesses. Es gehe nicht nur darum, ein Papierformular digital abzubilden.
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