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Lange Kolonne von Autos und Lastwagen im Stau auf einer Straße zwischen grünen Bergen und Wäldern

Am Samstag wird die B 179 Fernpassstraße wegen einer Demo von 9.45 bis 12 Uhr gesperrt, ebenso die L 246 Hahntennjochstraße.

Für Samstag, 1. August, sind wegen angemeldeter Versammlungen von Bürgerinitiativen Straßensperren am Fernpass vorgesehen. Von 9.45 bis 12 Uhr ist die B 179 Fernpassstraße an den Abschnitten Reutte/Katzenberg und Nassereith/Rastland für den gesamten Verkehr geschlossen.

Im selben Zeitfenster wird auch die L 246 Hahntennjochstraße für den Verkehr gesperrt. Die zuständigen Behörden haben zusätzliche Vorkehrungen vorbereitet, um die Versorgung in der Region abzusichern und Anrainer zu schützen.

Sperren lassen Ausnahmen und Ausweichrouten zu

Einsatzfahrzeuge dürfen die Sperren im Einsatz passieren. Wer an der Hahntennjochstraße wohnt, kann diese Straße trotz der festgelegten Sperrzeit benutzen.

Auf der B 179 bleibt die Verbindung im Zwischentoren zwischen den beiden gesperrten Abschnitten offen. Damit ist etwa die Fahrt von Heiterwang nach Biberwier weiterhin möglich. Die Zugspitzregion und das Zwischentoren können über die B 187 Ehrwalder Straße Richtung Garmisch-Partenkirchen oder die L 21 Berwang-Namloser Straße Richtung Lechtal erreicht oder verlassen werden.

Bürgerinitiativen planen die zweite Fernpass-Demonstration

Die Aktion am 1. August ist die zweite Fernpass-Demonstration der Bürgerinitiativen. Sie laden die Tiroler Bevölkerung zur Teilnahme ein. Der ÖAMTC rät, den Samstag nicht als Reisetag zu wählen.

Mair und Dablander bezeichnen die Bevölkerung entlang der betroffenen Strecken als Leidtragende. Sie wollen dauerhaft weniger Verkehr im Außerfern und verstehen die Demonstration auch als Signal an die Politik. Nach ihren Angaben zählt der Fernpass zu den stauanfälligsten Strecken Österreichs, mit 60 bis 90 Staus pro Jahr.

Für die Strecke werden 5,3 Millionen Fahrzeuge jährlich angegeben. Im Durchschnitt sind es 17.240 Kfz in 24 Stunden, zu Spitzenzeiten 29.000 Kfz beziehungsweise 1.200 Fahrzeuge pro Stunde. Lastkraftwagen machen 15 Prozent des Verkehrs aus, der Urlaubsverkehr erstreckt sich über rund 180 Tage im Jahr.

Die Grünen verlangen Volksbefragungen in allen betroffenen Gemeinden, eine Ausweitung der Dosierungen auf sämtliche Grenzübergänge bereits entlang der Anreiserouten, eine dauerhafte Kontrolle des 7,5t Limits sowie Abfahrtsverbote nach der jeweiligen Verkehrslage statt an fixen Tagen. Zudem fordern sie Verbesserungen bei öffentlichen Verkehrsmitteln und Verbindungen. Mair verlangt, den Bahntunnel Inntal wieder voranzutreiben, und sieht dadurch eine Fahrtzeit von einer Stunde und sechs Minuten in die Landeshauptstadt sowie ein Zusammenwachsen des Wirtschaftsraums als möglich an.

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