Flugzeugnotlandung in Kirchdorf: Pilot bleibt unverletzt
Bei einer Notlandung nahe der Großache in Kirchdorf blieb der Pilot unverletzt. Das Flugzeug wurde schwer beschädigt.
In Kirchdorf ist am Mittwoch kurz nach 12 Uhr ein einmotoriges Flugzeug nahe dem Achendamm notgelandet. Der einheimische Pilot verließ das Wrack unverletzt.
Die Maschine war vom Flugplatz St. Johann zu einem Schleppflug mit einem Segelflugzeug gestartet. Nachdem offenbar Probleme aufgetreten waren, klinkte sich der Segelflieger aus.
Zunächst steuerte der Pilot eine Wiese an. Weil die dortigen Häuser zu nahe lagen, drehte er anschließend in Richtung Großache.
Nach dem Aufsetzen rutschte das Flugzeug in Richtung Fluss und blieb wenige Meter vor der Großache im Uferbewuchs hängen. Beim Kontakt mit Büschen und Bäumen erlitt die Maschine schwere Schäden.
Mehrere Augenzeugen verständigten die Leitstelle Tirol, die Einsatzkräfte zunächst zu einem „Verkehrsunfall mit Luftfahrzeug“ alarmierte. Ob es sich um einen Absturz oder eine kontrollierte Notlandung handelte, war anfangs unklar. Der Pilot gab nach dem Aussteigen selbst Entwarnung.
Feuerwehr sichert die beschädigte Maschine
Die Feuerwehr Kirchdorf sicherte das havarierte Flugzeug, stellte den Brandschutz sicher und pumpte Treibstoff ab, um eine Umweltbeeinträchtigung zu verhindern.
Feuerwehrleute unterstützten zudem bei der Suche nach dem Schleppseil. Weshalb die Notlandung notwendig wurde, war zunächst nicht geklärt.
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