Nachrichten.jetzt als Google-Quelle bevorzugen
Feuerwehrmann mit gelbem Helm beobachtet Löschhubschrauber mit Wasserbehälter in Berglandschaft

Nach der Eindämmung des Waldbrands im Gaisbachtal suchen bis zu 60 Einsatzkräfte weiter nach Glutnestern. Verletzt wurde niemand.

Der Waldbrand im Gaisbachtal bei Scheffau brach am Dienstagnachmittag aus. Die zunächst mit rund 1.000 Quadratmetern angegebene Brandfläche wurde später auf etwa 8.000 Quadratmeter Wald korrigiert, der stellenweise vollständig brannte. Die trockenen Bedingungen begünstigten die Ausbreitung der Flammen.

Mehrere Zeugen hatten Rauch in felsigem und steilem Gelände bemerkt. Über Nacht vergrößerte sich die Brandfläche nicht. Beim Brand wurde nach bisherigem Ermittlungsstand niemand verletzt.

Bis zu 60 Einsatzkräfte arbeiten an den Glutnestern

Am Mittwoch waren bis zu 60 Einsatzkräfte im Gaisbachtal im Einsatz. Die Feuerwehren Scheffau, Söll und Ellmau arbeiteten dabei mit dem Drohnenteam, der Bezirkszentrale und Flughelfern zusammen. Zwei Löschhubschrauber sollten die Mannschaften am Boden ab 7.00 Uhr unterstützen. Feuerwehrkommandant Alexander Schulz stufte die Lage als überschaubar ein und rechnete mit einem Abschluss der Arbeiten innerhalb weniger Stunden.

Ein Drohnenflug erkundete das Gebiet bereits am Morgen. Löschfahrzeuge können das unwegsame Gelände nicht erreichen. Deshalb werden Glutstellen im Boden freigelegt und abgelöscht. Für die Löscharbeiten aus der Luft wurde Wasser vom Hintersteiner See zur Kafa Alm transportiert.

Am Dienstag standen zeitweise acht Freiwillige Feuerwehren, die Berufsfeuerwehr Novartis, rund 120 Feuerwehrleute sowie Kräfte von Rotem Kreuz, Polizei und Bergrettung bereit. Drei Hubschrauber unterstützten die Löscharbeiten. Gegen 18 Uhr war der Brand vorerst eingedämmt, bis 21.20 Uhr wurde weiter gelöscht und für die Nacht eine Brandwache eingerichtet. In der späteren Einsatzbilanz wurden insgesamt 150 Kräfte genannt. Die Brandursache ist weiterhin Gegenstand von Ermittlungen. Als mögliche Auslöser nannte Schulz einen Blitz oder Menschen, die mit Feuer umgegangen sein könnten.

Deine Meinung zu diesem Artikel?

Kommentare

Die Reihenfolge berücksichtigt Likes, Dislikes, Antworten und Aktualität.

Kommentare in der App

Zum Kommentieren bitte die Nachrichten.jetzt App verwenden.

Die App ist kostenlos für iPhone und Android verfügbar.

In der App kommentieren

Am Laptop zeigt Dir der Button einen QR-Code für den passenden App-Store.