Innsbruck schafft 96 WG-Zimmer in der Andechsstraße
Die Neue Heimat Tirol errichtet an diesem Standort ein Wohngebäude mit 42 geförderten Mietwohnungen und rund 18 unterirdischen Stellplätzen.
Die Stadt Innsbruck schafft in der Andechsstraße 70 96 WG-Zimmer für Studierende und Lehrlinge. Der durchschnittliche Mietpreis beträgt 360 Euro pro Zimmer.
Die Neue Heimat Tirol errichtet an diesem Standort ein Wohngebäude mit 42 geförderten Mietwohnungen und rund 18 unterirdischen Stellplätzen. Das Projekt entsteht in Kooperation mit der Neuen Heimat Tirol, der Österreichischen Hochschülerschaft, der Arbeiterkammer und der Wirtschaftskammer.
Die Wohnungen in der Andechsstraße werden als moderne Wohngemeinschaften konzipiert. Das Projekt ist Teil der städtischen Offensive für leistbaren Wohnraum und entlastet nach Darstellung der Stadt zugleich den angespannten privaten Wohnungsmarkt für Familien.
© Neue Heimat Tirol
© Neue Heimat TirolVergabe über ÖH und Arbeiterkammer
Die Stadt Innsbruck überträgt das Vorschlagsrecht für die Erst- und Nachbesiedelung direkt an Institutionen, die mit den Bedürfnissen der Zielgruppen befasst sind. Die ÖH Innsbruck erhält das Vorschlagsrecht für 28 Wohnungen. Die AK Tirol erhält dieses, in Abstimmung mit der WK Tirol, für 14 Wohnungen für Lehrlinge.
Die Vergabe erfolgt auf Grundlage eigens erarbeiteter Richtlinien. Die Mietverträge werden für fünf Jahre abgeschlossen und verpflichten zur Begründung eines Hauptwohnsitzes.
Die ÖH Innsbruck sieht durch das Vorschlagsrecht die Möglichkeit, leistbaren Wohnraum sozial treffsicher an Studierende zu verteilen, die Unterstützung besonders benötigen. Die Arbeiterkammer Tirol kann den Wohnraum für Lehrlinge sozial treffsicher zuteilen.
Bewerbung für Lehrlinge
Benjamin Plach und Karoline Obitzhofer haben die Vergaberichtlinien mit den Systempartnern federführend verhandelt. Nach Angaben von Plach sind mehr als 1.000 Wohnplätze für junge Menschen in Ausbildung derzeit in Planung, bereits im Bau oder umgesetzt. Lehrlinge in Innsbruck können sich über die AK bewerben.
© Stadt Innsbruck/A. Steinacker
© Stadt Innsbruck/M. Freinhofer
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