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Ein Arbeiter in blauer Latzhose bedient eine große Werkzeugmaschine in einer Fabrikhalle.

Die Maschinenfabrik Montex im Lavanttal schließt. 35 Beschäftigte verlieren ihre Arbeit. Die AK Kärnten bietet Beratung und Unterstützung an.

Die Maschinenfabrik Montex im Lavanttal schließt. Dadurch verlieren 35 Beschäftigte ihre Arbeit.

AK-Präsident Günther Goach appelliert an die betroffenen Beschäftigten, nichts vorschnell zu unterschreiben. Vereinbarungen sollen von der Arbeiterkammer überprüft werden. Zudem sollen sich Betroffene nicht unter Druck setzen lassen.

Die Arbeiterkammer Kärnten bietet den Montex-Beschäftigten Beratung und Unterstützung an. Sie überprüft unter anderem Ansprüche bei der Abrechnung von Löhnen und Gehältern, bei Resturlaub, Überstundenvergütungen und Sonderzahlungen.

Beratung und Sozialplan

Alle Betroffenen können sich laut Max Turrini, Leiter der Abteilung Sozialpolitik & Recht, mit ihren Unterlagen telefonisch, persönlich oder digital an die AK Kärnten wenden.

Goach zufolge ist es nun vor allem wichtig, einen Sozialplan zu erstellen, der die wirtschaftlichen und sozialen Folgen für die Betroffenen mildert. Werden ausstehende Ansprüche nicht beglichen, sollte unverzüglich ein Termin bei der Arbeiterkammer Kärnten oder bei der Gewerkschaft vereinbart werden.

Die Arbeiterkammer will jeden einzelnen Fall prüfen und Betroffene bei der Durchsetzung ihrer Ansprüche unterstützen. Die Arbeitsrechtsberatung ist unter 050 477-1004 sowie per E-Mail an arbeitsrecht@akktn.at erreichbar.

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