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Grünes Militärtransportflugzeug der portugiesischen Luftwaffe im Landeanflug vor blauem Himmel

Die portugiesische Embraer C-390 bleibt bis 17. Juli am Flughafen Klagenfurt stationiert. Künftig setzt auch das österreichische Bundesheer auf vier Maschinen dieses Typs.

Von 13. bis 17. Juli 2026 läuft in Klagenfurt eine militärische Aus- und Fortbildung für Freifallspringer. Rund 40 Soldatinnen und Soldaten aus ganz Österreich üben dabei für ihre weitere militärische Einsatztauglichkeit.

Zum ersten Mal kommt dafür eine Embraer C-390 der portugiesischen Luftstreitkräfte nach Klagenfurt. Dieser Flugzeugtyp soll in Österreich künftig die Hercules C-130 ersetzen. Die Maschine hebt vom Flughafen Klagenfurt ab und bleibt während der gesamten Ausbildungswoche dort.

Vier Embraer C-390 für das Bundesheer

Das Bundesheer kauft vier Maschinen des Typs Embraer C-390 Millennium. Sie sollen die ältere C-130-Hercules-Flotte ablösen. Die Übergabe der Flugzeuge ist zwischen 2028 und 2030 vorgesehen. Erste Bundesheer-Piloten absolvieren bereits in Brasilien ihre Ausbildung.

Pro Maschine liegen die Kosten bei rund 130 bis 150 Millionen Euro.

Nachtflüge an zwei Tagen

Bei den Freifallsprüngen kommen amerikanische „Multi Mission“-Fallschirmsysteme zum Einsatz. Sie eignen sich für Freifall-, Gleit- und Tandemsprünge. Damit können auch Passagiere, Diensthunde und zusätzliche Ausrüstung mitgenommen werden.

Für Dienstag, 14. Juli, und Donnerstag, 16. Juli 2026, sind außerdem Nachtflüge eingeplant.

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