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Ältere Frau auf Bank erhält Hilfe von Mann mit Wasser, schwangere Frau und Junge bei Hitze im Park
Eine ältere Frau wird bei großer Hitze versorgt.

Greenpeace und Samariterbund verlangen von der Bundesregierung verbindlichen Hitzeschutz. AGES nennt für den Sommer des Vorjahres 449 Todesfälle durch Hitze.

Greenpeace und der Samariterbund fordern gesetzliche Vorgaben zum Schutz der Bevölkerung während Hitzeperioden. Zugleich soll die Bundesregierung Städte besser gegen Hitze wappnen.

Den Anlass liefert der Gedenktag für die Opfer der Klimakrise am 15. Juli. Die beiden Organisationen gehen davon aus, dass Hitzewellen in Österreich häufiger auftreten, länger andauern und die Gesundheit gefährden.

Laut dem Hitze-Mortalitätsmonitoring der AGES kamen im vergangenen Sommer 449 Personen in Österreich durch Hitze ums Leben. Nach Einschätzung der Organisationen stoßen individuelle Schutzmaßnahmen gegen hohe Temperaturen an ihre Grenzen.

Marc Dengler, Klima- und Energieexperte von Greenpeace, verlangt mehr Mittel für die Sanierung von Gebäuden, zusätzliche Grünflächen in Städten sowie ein sozial gerechtes Mietsystem. Bei unzureichendem Hitzeschutz sollen Mietminderungen gesetzlich verankert werden.

Er kritisiert zudem, dass die im Regierungsprogramm angekündigte Reform der Mietzinsbildung bisher keine Ergebnisse gebracht hat. Auch Michael Gruska, Bundeschefarzt des Samariterbunds, weist darauf hin, dass extreme Hitze lebensbedrohlich wirken kann.

Der Samariterbund berichtet, dass die Zahl der Rettungseinsätze an besonders heißen Tagen um bis zu 20 Prozent steigt. Als Gründe nennt die Organisation vermehrt auftretende Kreislaufbeschwerden, Hitzschläge und weitere gesundheitliche Notfälle. Besonders betroffen sind dabei ältere Personen, chronisch Erkrankte, Schwangere und Kinder.

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