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Eine brennende weiße Kerze steht auf einem Holzgeländer vor einer unscharfen Berglandschaft mit Kirchturm
Eine Kerze brennt auf einem Geländer mit Blick auf eine Alpenlandschaft.

Der Schweizer Skirennfahrer Roland Collombin, zweimaliger Sieger in Kitzbühel, ist mit 75 Jahren nach einer Leberkrebserkrankung gestorben.

Roland Collombin ist am 10. Juli 2026 im Alter von 75 Jahren gestorben. Der Schweizer entschied die Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel zweimal für sich.

Tochter Emmanuelle machte seinen Tod am Freitag öffentlich. Collombin hatte 2024 eine Kehlkopfkrebserkrankung überstanden, später erkrankte er an Leberkrebs.

Prägende Jahre im Skisport

1973 und 1974 gewann Collombin auf der Streif in Kitzbühel. In diesen beiden Jahren holte er auch die kleine Kristallkugel in der Abfahrtswertung.

Im Weltcup kam Collombin auf acht Siege und elf Podestplätze. Bei den Olympischen Winterspielen 1972 in Sapporo gewann er Silber in der Abfahrt, vor ihm lag Bernhard Russi, damals sein Rivale und späterer Freund.

Karriereende nach Trainingssturz

Ein schwerer Trainingssturz für die Abfahrt in Val d’Isère führte im Dezember 1975 zu einem Bruch zweier Rückenwirbel. Mit 24 Jahren beendete Collombin danach seine Karriere. Sein Fahrstil galt als risikoreich, zudem erlitt er schwere Stürze.

Nach dem Ende seiner Laufbahn arbeitete Collombin unter anderem als Winzer. Zuletzt führte er die Raclette-Bar „Le Streif“ in Martigny.

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