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Vier Personen stehen vor einer Steinwand mit dem großen blauen Philips-Logo.

Rund 25 Millionen Euro fließen heuer in den Philips-Standort Klagenfurt. Binnen drei Jahren soll die Jahresproduktion 60 Millionen Zahnbürstenköpfe erreichen.

Heuer werden circa 25 Millionen Euro in den Philips-Produktionsstandort in Klagenfurt investiert. Damit sollen die Produktionszahlen von Zahnbürstenköpfen innerhalb der kommenden drei Jahre auf 60 Millionen Stück pro Jahr verdoppelt werden.

Der internationale Produktionsstandort im Süden der Landeshauptstadt erstreckt sich auf rund 18.000 Quadratmeter. In Klagenfurt werden Schneidelemente und Zahnbürstenköpfe hergestellt. Es ist der einzige Produktionsstandort von Philips in Österreich.

Die Produktion am Industriestandort Klagenfurt ist auf die Bereiche Male Grooming, Beauty und Bürstenköpfe spezialisiert. Im Operationsbereich sind knapp 230 Mitarbeitende beschäftigt, in der Fertigung rund 180.

Standort seit 1962

Die Firmengründung geht auf das Jahr 1962 zurück. Damals wurden Rasierapparate noch unter dem Namen „Carintic“ produziert. Acht Jahre später nahm das Unternehmen den heutigen Namen von Philips an. Die erste Philips Zahnbürste entstand 1992 in Klagenfurt.

Im vergangenen Jahr wurde Philips vom Magazin „trend.“ zu einem der Top-Arbeitgeber in der Elektro- und Elektronikindustrie gewählt. Der Betrieb erhielt mehrere Zertifikate für nachhaltige Werkstoffe und „biobased“ Materialien.

Bienenstöcke, Schafe und Fernwärme

Philips Klagenfurt hat eigene Bienenstöcke am Betriebsgelände, die eigenen Honig produzieren. Dieser wird für einen karitativen Zweck an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verkauft. Angemietete Schafe sorgen von Frühling bis Herbst für eine Rasenfläche im südlichen Teil des Firmengeländes. Solarpanele am Dach und der Anschluss an das Fernwärmenetz der Stadtwerke AG machen Philips Klagenfurt unter anderem zu einem CO2-neutralen Betrieb.

Wirtschaftsreferent Stadtrat Julian Geier besuchte Hans-Peter Rammel, Standortleiter von Philips Klagenfurt, Ilse Rapatz, Personalleiterin von Philips Austria, und Paul Podhajsky, Finanzmanager von Philips Klagenfurt. Geier erklärte: „Genau solche Unternehmen stärken den Wirtschaftsstandort Klagenfurt und beweisen, dass Innovation und Spitzenleistung auch bei uns zuhause sind.“ Sein Ziel müsse es sein, noch mehr Betriebe dieser Qualität für die Stadt zu gewinnen.

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