Sabine Payer beendet ihre Snowboard-Karriere
Mit Olympia-Silber im Parallelriesentorlauf endet Sabine Payers Karriere nach 16 Weltcup-Saisonen und 21 Siegen.
Sabine Payer hat ihre aktive Karriere im Alpin-Snowboard beendet. Nach 16 Weltcup-Saisonen zieht die Kärntnerin einen Schlussstrich. Mit 21 Weltcup-Siegen gilt sie als erfolgreichste österreichische Alpinboarderin der Weltcup-Geschichte.
Den Abschluss ihrer Laufbahn bildete die Silbermedaille im Parallelriesentorlauf bei den Olympischen Spielen 2026. Payer erklärte, der Medaillengewinn sei ein besonders schönes Ende einer Zeit gewesen, in der sie viel erlebt habe.
Auf Instagram kündigte Payer ihren Rücktritt mit einem Video über ihre Laufbahn an. Nach ihrer eigenen Darstellung fiel ihr die Entscheidung nicht leicht, nach 16 Saisonen im Weltcup fühle sich der Zeitpunkt aber richtig an.
21 Weltcup-Siege und 49 Podestplätze
Ihren ersten Weltcupsieg feierte Payer im Dezember 2014 im Montafon. Insgesamt gewann sie 13 Einzel- und acht Teamrennen. Zu ihren 49 Weltcup-Podestplätzen kommen drei WM-Medaillen und zwei kleine Kristallkugeln im Team.
Der Weg zu ihrem ersten und einzigen Olympia-Start war von Rückschlägen geprägt. 2018 verpasste Payer die Spiele in Pyeongchang nach einer schweren Verletzung, 2022 in Peking wegen eines positiven Corona-Tests und der anschließenden Quarantäne.
Payer will ihr Wissen weiterhin in die Nachwuchsarbeit am Snowboard-Stützpunkt Simonhöhe einbringen. Dort feierte sie bei Heimrennen vier ihrer Weltcupsiege.
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